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5 Regeln, nach denen jede Frau mit empfindlicher Haut leben sollte!

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 7. Juni 2017
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Es gibt vielleicht keine Heilung für empfindliche Haut und die Probleme, die sie mit sich bringt, aber Linderung ist durchaus möglich.

Jede Frau mit empfindlicher Haut weiß, wovon ich rede: Man kann niemals eine Bodylotion kaufen, einfach nur weil sie gut duftet, man bekommt regelmäßig juckende Stellen oder sogar Ausschlag und weiß nicht einmal genau warum, weil es so viele mögliche Ursachen gibt. Und bei der Suche nach passenden Beauty-Produkten fühlt man sich wie ein Versuchskaninchen.

All diese Probleme werden wahrscheinlich niemals weggehen oder zumindest so lange nicht, bis man eine Beauty-Routine gefunden hat, die funktioniert. Doch man kann sie drastisch reduzieren, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet.

1. Schlaf auf Seide

Es klingt dekadent, ein bisschen luxuriös ist es vielleicht auch, aber Bettwäsche aus Seide bewirkt wahre Wunder für die Haut. Für den Anfang tut es vielleicht aber auch erstmal ein Kissenbezug aus Seide. Die meiste herkömmliche Baumwoll-Bettwäsche wird mit starken Chemikalien verarbeitet, die unsere Haut reizen können. Seide ist dagegen ein vollkommen natürliches Produkt und somit sehr verträglich für alle Hauttypen.

Außerdem nehmen Seidefasern Flüssigkeiten und Schmutz nicht so auf wie andere Stoffe, sodass sie im Schlaf auch nicht auf das Gesicht übertragen werden. Das bedeutet im Übrigen auch, dass unserer Haut im Schlaf keine Feuchtigkeit entzogen wird, was bei Kissenbezügen aus Baumwolle der Fall ist.
Ein weiterer netter Bonus ist, dass die glatte Oberflächenstruktur die Faltenbildung im Schlaf drastisch reduziert. Seidenkissen sind also nicht nur schonend zu unserer Haut, sie halten uns auch noch jung.

2. Lass parfümierte Produkte weg

Egal, wie himmlisch sie auch duften und wie vertrauenswürdig der Hersteller auch wirkt, lasst die Finger von parfümierten Pflegeprodukten. Wenn es himmlisch duftet, ist es wahrscheinlich nicht gut für empfindliche Haut. Duftstoffe reizen unsere Haut nur unnötig. Außerdem können in solchen Produkten enthaltene Alkohole die Haut austrocknen - und empfindliche Haut neigt ja sowieso schon zu Trockenheit.
Das gilt im im Übrigen nicht nur für Cremes, auch Duschgele können allergische Reaktionen bei empfindlicher Haut auslösen.

3. Setze auf eine 2-Schritte-Reinigung

Sich am Abend einfach nur abzuschminken reicht definitiv nicht aus. Das weiß jeder, der nach dem Abschminken schon mal sein Gesicht mit einem weißen Handtuch abgetrocknet hat. In der Situation stellt man dann erschrocken fest, dass man sich lange nicht so gründlich abgeschminkt hat wie man dachte. Vor allem der Bereich um die Nasenflügel wird oft vernachlässigt. Das führt dann zu verstopften Poren, die sich in Form von Pickeln oder Mitessern bemerkbar machen.

Dabei ist gerade abends, nachdem die Haut den ganzen Tag Umwelteinflüssen, Schweiß, Schmutz aus der Luft und Make-up ausgesetzt war, die Reinigung des Gesichts besonders wichtig. Daher solltet ihr nach dem Abschminken einen zweiten Waschgang einlegen und dafür ein sanftes Reinigungswasser nutzen, das ihr mit einem Wattepad auftragt.

4. Ab jetzt nur noch chemische Peelings

Mechanische Peelings wirken verlockend, weil man dabei fühlen kann, wie abgestorbene Hautschuppen abgerieben werden. Das Problem dabei ist, dass nicht nur abgestorbene Hautschuppen entfernt werden, sondern durch die Partikel auch kleine Kratzer an der Hautoberfläche entstehen. Das bedeutet für die Haut unnötige Reizung.

Um das zu vermeiden, solltet ihr in Zukunft also lieber auf chemische Peelings setzen, da diese schonender zur Haut sind. Auch wenn es im ersten Moment kontraproduktiv klingt, chemische Produkte natürlichen vorzuziehen, ist es in diesem Fall sinnvoll. Wer zum Beispiel trotz empfindlicher Haut mit Unreinheiten zu kämpfen hat, sollte ein BHA-Peeling ausprobieren. BHA wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, wodurch es sich auch für empfindliche Haut sehr gut eignet.

5. Wenn alles nichts hilft: Beauty-Detox

Ein Beauty-Detox hat tatsächlich nichts damit zu tun, eurem Körper irgendwelche Säfte hinzuzuführen, die ihn entschlacken sollen, sondern das genaue Gegenteil: Lasst Produkte weg. Das soll heißen, dass ihr ein paar Wochen lang die Verwendung von Hautpflege drastisch reduziert.

Viele Frauen benutzen aggressive Seifen, gefolgt von säurehaltige Peelings, verwenden danach Seren mit Retinol oder Vitamin C und wundern sich dann, dass ihre Haut gereizt reagiert. Wenn ihr also merkt, dass eure Haut Rötungen, sowie trockene oder juckende Stellen aufweist, oder ihr plötzlich unreine Haut habt, obwohl das nie ein Problem war, kann es helfen der Haut einfach mal eine Pause zu gönnen.

Lasst alle Cremes und Seren weg und beschränkt euch auf eine Feuchtigkeitspflege, von der ihr wisst, dass sie funktioniert - und sonst nichts. Wenn ihr das ein paar Wochen durchhaltet, werdet ihr erstaunt darüber sein, wie strahlend eure Haut aussehen kann.

Die ganz Mutigen verzichten sogar gleich auf Make-up. Mehr dazu lest ihr hier.

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