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Unreine Haut mit 25 plus? 5 Tipps, die den Teint ins Reine bringen

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 18. Dezember 2017
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Keine Lust mehr auf lästige Pickel und Hautunreinheiten? Hier kommen 5 Beauty-Tipps gegen unreine Haut mit 25 plus, die WIRKLICH helfen!

Der 25. Geburtstag ist schon lange vorbei, die Geburtstagstorte aufgegessen und vom Thema Pubertät hat man sich längst verabschiedet. Da taucht er eines Morgens wieder auf: Ein fieser, kleiner Pickel und nach ihm noch viele weitere. Wir verraten euch, wie es zu unreiner Haut ab 25 plus kommt und was ihr dagegen machen könnt.

Unreine Haut mit 25 plus: Was sind die Gründe?

Unreine Haut, die glänzt und immer wieder unter Pickeln und Mitessern leidet, ist kein reines Pubertätsproblem. Es gibt viele Frauen Mitte bis Ende 30, die unter einer sogenannten 'Spätakne' leiden. Die Ursachen für dieses Problem sind vielschichtig.

Oft liegen hormonelle Schwankungen vor. Tritt dann noch zu viel Stress, zum Beispiel im Beruf, auf, entsteht die Spätakne. Eine weitere Ursache, die häufig mit Stress einhergeht, ist eine ungesunde Ernährung: Weißmehl, Zucker oder Fertiggerichte sind hier die Übeltäter. Tipp: Erinnert euch selbst immer wieder an eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Nehmt euch trotz Stress zumindest die Zeit zum Essen, bereitet euer Essen am besten am Abend vor der Arbeit zu. So besteht weniger Gefahr, in der Mittagspause zum Fertiggericht oder zu Backwaren zu greifen, die eurer Haut nicht gut tun.

Tipp 1: Reinigung ist das A und O

Eine regelmäßige Reinigung eures Gesichts ist für ein reines Hautbild ein absolutes Muss. Konkret: Warmes Wasser ins Gesicht schmeißen reicht nicht! Sehr unreine Haut sollte abends am besten gleich zwei Mal gereinigt werden: Zum Beispiel erst mit einer Reinigungsmilch, die fettlöslichen Schmutz löst und Make-up entfernt und anschließend mit einem milden Waschgel, das die Talgdrüsenausgänge von wasserlöslichem Schmutz befreit. Danach braucht die Haut noch die klärende Unterstützung eines Tonics (Gesichtswassers). Es entfernt Tensidreste von der Haut und hilft ihr, nach der Reinigung schnell wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Tipp 2: Glatte Haut dank Peeling

Ein wichtiger Faktor bei Spätakne ist, dass die Haut im Bereich der Talgdrüsenausgänge zu stark verhornt und sich das Hautfett staut. Kommen dann noch bestimmte Bakterien dazu, wird aus der verstopften Pore ganz schnell ein gemeiner Pickel. Mit einem Peeling gelingt es euch, die Talgdrüsengänge 'freizulegen'.

Tipp: Besonders empfehlenswert sind enzymatisch wirkende Peelings. Sie haben den großen Vorteil, dass sie sehr sanft zur Haut sind, aber dennoch verhornte Zellen gründlich entfernen. Rubbeln ist nicht nötig, die Enzyme lösen auf chemische Weise die Hautschüppchen. Übrigens stecken solche Enzyme von Natur aus in Ananas und Papayas und Extrakte aus diesen Früchten wiederum in Peelings!

Noch mehr Tipps gegen große Poren findet ihr hier: Große Poren? Mit diesen Tipps wird das Problem ruckzuck klein!

Tipp 3: Extra-Pflege mit klärenden Masken

Unreine Haut freut sich besonders über eine Portion Extrapflege, zum Beispiel mit klärenden Masken mit Heilerde oder Zeolit (ein Mineral) und Kräutern. Die Maske am besten abends auf die gereinigte Haut auftragen, mindestens zehn Minuten lang einwirken lassen. Dann mit einem Kosmetiktuch abnehmen. Die Haut kann in dieser Zeit die intensiven Wirkstoffe gut aufnehmen und ist wieder besser gerüstet im Kampf gegen Pickel verursachende Bakterien.

Tipp 4: Pickel richtig versorgen

Ist der eitrige Pickel schon da, hilft drücken und quetschen meist nicht, das Problem schnell unsichtbar zu machen. Also: Finger weg von den Unreinheiten. Das führt nämlich nur zu großen Poren und Narben. Betupft den Pickel stattdessen lieber mit einer antibakteriellen Lösung, die zum Beispiel den Inhaltsstoff Salicylsäure enthält. Dieser sorgt dafür, dass der Pickel sich öffnet - und zwar ganz ohne Ausquetschen.

Tipp 5: Achtet auf euch

Die Ursachen für Spätakne sind nur mit kosmetischen Mitteln schwer in den Griff zu kriegen. Daher kommt ihr nicht drumherum, euren gesamten Körper und eure Lebensweise unter die Lupe zu nehmen. Häufig haben die Unreinheiten auch damit zu tun, dass der Darm nicht gut funktioniert. Ein Check-up beim Hausarzt oder Heilpraktiker ist darum auf jeden Fall ein gute Idee, wenn die Pickel einfach nicht verschwinden wollen oder sehr schlecht abheilen.

Außerdem lohnt es sich eine Zeitlang auf Weißmehl und Zucker zu verzichten und mit entgiftenden Tees den Darm wieder in Balance zu bringen. Die Haut spiegelt nämlich oft nur wieder, was im Inneren des Körpers im Argen liegt. Wer sich dessen aber annimmt, hat - in Kombination mit der richtigen Pflege - gute Chancen darauf, sich bald über einen klaren, reinen Teint freuen zu können.

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