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Wie wählt man die richtige Anti-Falten-Creme?

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 2. November 2007

Ab einem gewissen Alter wünschen sich Frauen eine Creme, die ihnen hilft sich eine jugendlich glatte, feste Haut zu bewahren. Dank der permanent voranschreitenden Forschungen haben die Kosmetikmarken tatsächlich Mittel und Wege gefunden um den Spuren der Zeit effizient entgegenzuwirken. Aber Creme ist nicht gleich Creme. Wie soll man also das richtige Anti-Falten-Produkt finden? Worauf muss man achten? Um die passende Creme zu wählen muss man über zwei Dinge genau Bescheid wissen: die Wirkstoffe


Die Anti-Age-Wirkstoffe
- Antioxydationsmittel: Anti-Age-Wirkstoffe sind Substanzen, die den Körper vor Oxidation (Zersetzung unter Sauerstoffeinfluss) schützen und so die Entstehung
von Freien Radikalen verhindern. Zu den Antioxydantien pflanzlichen Ursprungs gehören u.a. Vitamin A, C und E, Oligo-Elemente (Zink, Selen, Silizium), Carotinoide, Liponsäure, Ubichinon (Coenzym Q), Flavonoide und Polyphenole, aber auch grüner Tee, Traubenkerne und Algen.

Mit ihrer antioxidativen Wirkung helfen diese Substanzen der Haut nicht nur Freie Radikale zu bekämpfen. Sie reparieren auch durch Umweltverschmutzung entstandene Schäden und verbessern dadurch das Hautbild. Cremes, die antioxydierende Stoffe enthalten, sind vor allem bei dünner Haut zu empfehlen.

- Vitamin A: Wird oft eingesetzt um Akne zu bekämpfen. In Anti-Falten-Cremes wird es durch die reine Vitamin-A-Form „Retinol“ ersetzt, da dieses weniger zu Irritationen führt. Retinol gilt in der Kosmetik als der effektivste Anti-Falten-Stoff. Es stimuliert die Zellerneuerung, glättet oberflächliche Fältchen, verbessert die Feuchtigkeitszufuhr und schützt vor Freien Radikalen.

Die Verwendung von Vitamin A- bzw. Retinol-haltigen Cremes ist bei frühzeitig gealterter Haut ab dem 35. Lebensjahr zu empfehlen. Sie können aber als Präventivmaßnahme bereits ab dem 20. Lebensjahr benutzt werden.

- DieAHA: Diese u.a. in Weintrauben, Zitronen, Äpfeln oder Zuckerrohr enthaltenen Fruchtsäuren sind in der Kosmetik sehr gefragt. Sie entfernen abgestorbene oder verhornte Hautzellen, stimulieren die natürliche Zellerneuerung, spenden der Haut Feuchtigkeit, glätten die Gesichtszüge und sorgen für einen frischen Teint. Diese Stoffe sind vor allem bei dicker oder sonnengeschädigter Haut zu empfehlen. Bei sonnenempfindlicher Haut ist davon eher abzuraten.

- Sonnenfilter: Sie schützen die Haut vor der Sonneneinstrahlung. Sie bestehen aus in Anti-Falten Cremes enthaltenen Anti-Radikalen (Vitamin E, Vitamine C, Oligo-Elemente, Carotinoide,…).

Manche Anti-Falten-Cremes können dazu dienen gewisse Mangelerscheinungen der Haut zu kompensieren:

- Hormonale Mängel in der Menopause, denn einige Anti-Falten-Cremes enthalten Phyto-Östrogene.

- Trockene Haut: Extrem trockene Haut erschwert das Faltenproblem zusätzlich, kleine Fältchen werden noch vertieft. Manche Anti-Falten-Cremes wirken diesem Problem mit extra Feuchtigkeit spendenden Stoffen entgegen.

Wählen Sie die Creme, die Ihrem Hauttyp entspricht:
> Sie haben trockene Haut: Bei trockener Haut ist die oberflächliche Epidermis-schicht besonders empfindlich. Die Haut tendiert daher dazu feiner und leicht irritierbar zu werden.

Diese Hauttypen benötigen daher: eine Anti-Falten-Creme für trockene Haut, die Sonnenfilter (wie in Sonnencremes) sowie Anti-Radikale Stoffe enthält um die schädlichen und oxydierenden Einwirkungen der Sonne zu bekämpfen.
Zu vermeiden sind Substanzen mit Peeling-Effekt, da sie die trockene Haut reizen können.

> Sie haben fettige Haut: Fettige Haut charakterisiert sich durch eine überschüssige Talgproduktion. Dieser Talg schützt zwar die Epidermis, ist aber durch seinen fettigen, glänzenden Aspekt nicht sehr ästhetisch. Bei fettiger Haut ist also eine Anti-Falten-Creme zu empfehlen, die den Elastizitätsverlust bekämpft und gleichzeitig die überschüssige Talgproduktion reduziert. Die Creme muss zudem die fettige Haut vor den Umweltfaktoren schützen, die den Hautalterungsprozess beschleunigen.
Sie muss also Sonnenfilter sowie Stoffe mit Anti-Radikaler Wirkung enthalten um den schädlichen, oxydativen Einfluss der Sonne auf die Haut einzuschränken.
Zu vermeiden: Beim Auftragen der Anti-Falten-Creme für fettige Haut sollte die Augenpartie ausgespart werden.

> Sie haben Mischhaut: Bei Mischhaut weisen verschiedene Gesichtszonen unterschiedliche, für fettige bzw. trockene Haut typische Probleme auf. Die T-Zone (Stirn, Nase, Mundregion und Kinn) tendiert dazu fettig zu sein, während die übrige Gesichtshaut eher unter Feuchtigkeitsmangel leidet. Es ist daher nicht einfach bei Mischhaut die passende Creme zu finden. Da die größte Gesichtspartie trocken ist muss Mischhaut auch bei der Wahl der Anti-Age-Creme als trockene Haut eingestuft werden.

Dieser Hauttyp ist im Bezug auf äußere Aggressionen wie extreme Kälte, trockene Luft, Waschen mit heißem Wasser, Seifen mit Peeling-Effekt, etc. sehr empfindlich. Die Anti-Falten-Creme muss daher Sonnenfilter und anti-Radikale Wirkstoffe enthalten.
Zu vermeiden sind Säure-Stubstanzen (AHA wie Fruchtsäuren oder Milchsäuren, Glycolsäure…), da sie die Haut irritieren.

Anwendungstipps
- Bevorzugen Sie morgens eine antioxidative Creme, um die Haut vor UV-Strahlen, Rauch, Luftverschmutzung, etc. zu schützen, denen sie tagsüber ausgesetzt ist.
- Tragen Sie die Anti-Falten-Creme am Abend auf.

Eine gesunde Lebensweise
Anti-Falten-Cremes allein bewirken keine Wunder: Auch der Lebensstil muss stimmen. Reinigen Sie das Gesicht morgens gründlich und schminken Sie sich jeden Abend sorgfältig ab. Schützen Sie Ihre Haut vor der Sonne. Und vor allem: Ernähren Sie sich ausgewogen! Essen Sie täglich Gemüse, Obst und kochen Sie mit hochwertigen Pflanzenöle – alles Nahrungsmittel mit antioxidativen Eigenschaften.

von der gofeminin-Redaktion

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