Schon der Wunsch, das Geschlecht des zukünftigen Kindes beeinflussen
zu wollen, scheint für viele unnatürlich zu sein. Dabei
hat der Mensch immer schon versucht, seine Nachkommenschaft zu bestimmen
und wenn unsere Vorfahren bereits die technischen Möglichkeiten
von heute gehabt hätten, wäre der Frauenanteil sicherlich
geringer ausgefallen...
Am Beginn des neuen Jahrtausends angelangt, scheint es für
die meisten Frauen (80 %, so die Autoren Hautier und Seif in ihrem
Buch) gar nicht so abwegig zu sein, einen Einfluss auf das Geschlecht
ihres Kindes nehmen zu wollen. Für sie ist dies lediglich eine
Frage des Gleichgewichts: Sie haben bereits einen Jungen und möchten
nun ein Mädchen (oder umgekehrt).
Man kann es zum Beispiel mit nicht-medizinischen Methoden versuchen,
obgleich sie nur beschränkt zuverlässig sind (die Versagerquote
liegt bei ca. 25%) und der Zufall immer noch eine große Rolle
spielt...
C. B.
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