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Komplikationen |
Die Fehlgeburt
Als Fehlgeburt wird der plötzliche Abgang des Embryos innerhalb der ersten 28 Schwangerschaftswochen bezeichnet.
Häufig gibt es dafür natürliche Ursachen, wie z.B. eine schlecht befruchtete oder defekte Eizelle.
Auch ein unausgeglichener Hormonhaushalt, eine Eileiter- oder Gebärmutterentzündung, große körperliche und seelische Belastungen oder eine anstrengende Reise können eine Fehlgeburt auslösen.
Erste Warnzeichen sind Blutungen und ziehende Unterleibsschmerzen.
Haben Sie Zweifel, so suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, um kein unnötiges Risiko einzugehen.
In vielen Fällen kann Ruhe und Schonung eine Fehlgeburt verhindern, auch wenn bereits erste Warnsignale aufgetreten sind.
Eine Fehlgeburt ist nicht nur eine körperliche Belastung. Sie ist vor allem auch in psychischer Hinsicht eine große Zerreißprobe und viele Frauen machen danach eine schwere Krise durch. Ihre Hoffnungen auf ein Kind wurden schlagartig enttäuscht und was folgt, sind Gefühle von Verlust und Trauer. Obwohl eine Fehlgeburt, wie bereits erwähnt, meist ganz natürliche Gründe hat, werden viele Frauen von unnötigen Schuldgefühlen gequält.
Oft hilft das Gespräch mit Freunden oder einem Psychologen, um das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen und zu verstehen, dass man keine Schuld an dem traurigen Ereignis trägt und dieses Schicksal mit vielen anderen Frauen teilt.
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