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Die
Eizelle wird direkt im Körper der Frau befruchtet,
sei es mit der Samenzelle des Partners oder, im Falle der
Unfruchtbarkeit des Mannes, durch Spermien eines anonymen
Spenders.
Handelt
es sich um die Samenzellen des Partners, werden diese frisch
verwendet und zum Zeitpunkt des Eisprunges in den Körper
der Frau eingesetzt.
Spendersamen hingegen wird eingefroren und nach Bedarf aufgetaut.
Für die Aufnahme von Spermien in eine Samenbank gelten
strenge Regeln: Der Spender muss zuvor eine umfangreiche,
medizinische Untersuchung über sich ergehen lassen,
damit gesundheitliche Probleme und psychische Krankheiten
ausgeschlossen werden können.
Folgende Kriterien kommen bei der Auswahl eines Spenders
zum Einsatz:
- Er sollte jünger als 50 und völlig gesund sein
- Er muss bereits verheiratet sein und Kinder haben
- Seine Ehefrau muss ihre Zustimmung geben
- Der Spendersame, darf nicht für mehr als drei Schwangerschaften
eingesetzt
werden.
Nicht nur der Spender, auch die Spermien selbst werden genau
untersucht, besonders nach Antikörpern gegen bestimmte
Viren (z.B. HIV und Hepatitis B).
Der Erfolg dieser Methode ist überzeugend, denn die
Chancen während der folgenden 6 Monate schwanger zu
werden liegen bei frischem Sperma zwischen 60 und 70% und
bei aufgetautem Spendersamen bei ca. 55%.
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