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Bin ich gut genug? 8 Anzeichen, dass du heimlich unzufrieden mit deinem Leben bist

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 1. Januar 2017
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Wenn ständig Selbstzweifel an dir nagen und Unsicherheiten dein Leben kontrollieren, ist es an der Zeit etwas zu ändern.

Wie oft hast du schon neidvoll andere Menschen angeschaut und dich gefragt,"Wie machen die das bloß?" und "Wann werde ich das endlich schaffen?". Erwischst du dich immer wieder dabei, wie du dich gehemmt oder sogar beschämt fühlst, wenn du über dein eigenes Leben sprichst?

Natürlich kann keiner von uns sich von gelegentlichen Selbstzweifeln und Unsicherheiten freisprechen. Aber wenn diese Gefühle anfangen unser Leben zu kontrollieren oder gar an unserer Zufriedenheit nagen, dann ist es an der Zeit, sich ihnen zu stellen. Denn Erkenntnis ist der erste Schritt, um sich von Zweifeln und Schwierigkeiten mit sich selbst freizumachen.

Wenn dir also diese 8 Anzeichen bekannt vorkommen, solltest du sie endlich abschütteln. Schließlich ist das Leben sowieso schon hart genug.

1. Selbstzweifel sind dein ständiger Begleiter

Wir alle haben Komplexe und Unsicherheiten - aber deine weichen dir nicht mehr von der Seite. Sie rauben dir in manchen Lebenslagen jegliches Selbstbewusstsein und lassen dich innerlich winzig klein werden. Diese Zweifel stammen meist von uns selbst, doch werden gerade dann verstärkt, wenn wir mit Kritik von anderen konfrontiert werden.

2. Deine größte Angst ist es, andere zu enttäuschen

Ob deine Eltern, dein Partner oder deine besten Freunde - du möchtest, dass deine Liebsten stolz auf dich sind. Doch die Angst andere zu enttäuschen kann so groß werden, dass sie dich nicht mehr länger anspornt, sondern dich nur noch bremst. Dabei wünschen sich deine Liebsten nur eines von dir: Dass du glücklich bist.

3. Der Erfolg anderer lässt dich an dir zweifeln

Es ist nicht etwa so, dass du anderen ihren Erfolg nicht gönnst oder ständig grün vor Neid wirst. Es ist lediglich so, dass du nicht von dem Gelingen anderer hören kannst, ohne dich sofort minderwertig zu fühlen. Doch wie sagte Eleanor Roosevelt schon? "Niemand kann dir, ohne deine Zustimmung, das Gefühl geben, minderwertig zu sein."

Also hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. Jeder lebt sein Leben im eigenen Tempo und niemand sollte sich an seinem Erfolg oder Misserfolg messen.

4. Du rechtfertigst dich für dein Leben

Du triffst jemanden, den du länger nicht gesehen hast und ihr erzählt euch, was es Neues gibt. Doch sobald du von deinem Leben berichtest, folgt auf jede Neuigkeit und Entscheidung eine prompte Rechtfertigung. "Ich mache dies, aber nur bis jenes passiert" oder "Ich habe damit aufgehört, weil ..." Na, kennst du diese Situation?

5. Du kannst Komplimente nur schwer annehmen

Wir sprechen hier nicht nur von der typischen Selbstkritik, die wir alle haben und die dazu führt, dass wir kichernd "Jetzt hör aber auf!" rufen. Es ist viel mehr so, dass du dich vom tiefsten Innere heraus nicht dazu berechtigt fühlst, Komplimente oder Lob anzunehmen. Dieses Gefühl ist wahres Gift für unser Selbstwertgefühl.

6. Du bist ständig auf der Suche nach Bestätigung

Es ist irgendwie ironisch: Obwohl du keine Komplimente annehmen kannst, sehnst du dich permanent nach Bestätigung. Weil du so sehr an dir selbst zweifelst, brauchst du Lob und Anerkennung, um überhaupt die Motivation zu finden, weiterzumachen. Dabei ist die einzige Bestätigung, die du wirklich brauchst, deine eigene.

7. Dein Leben erfüllt dich nicht

In stillen und leisen Momenten beschleicht dich manchmal ein böses Gefühl. Als würde eine kleine Stimme in dein Ohr flüstern und fragen, ob du wirklich deine Bestimmung gefunden hast. Ob du wirklich glücklich bist. Oder ob du nur das tust, was andere von dir erwarten.

Diese Stimme muss nicht ignoriert werden. Viel mehr solltest du deinem Gefühl folgen und das tun, was sich für dich richtig anfühlt. Alle Zweifel, die von außen kommen, dürfen nicht zählen.

8. Du gönnst dir selbst keine Pause

Wann hast du das letzte Mal so richtig Urlaub gemacht, abgeschaltet und sich um niemanden außer dich selbst gekümmert? Wenn dir spontan kein Beispiel einfällt, dann wird es höchste Zeit für etwas Ich-Zeit. Denn Erholung ist nichts, was du dir verdienen musst oder auf das du warten muss, bis du dies und jenes geschafft hast. Wenn du eine Pause brauchst, dann gönn' sie dir!

Wenn viele dieser Punkte auf dich zutreffen, wird es Zeit, etwas an deinem Denken zu ändern. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Doch wie wird man endlich zufrieden und glücklich? Hier gibt es ein paar Anregungen: Drei einfache Regeln für ein glückliches Leben

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