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Liebe & Psychologie

Der Psychologe

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 19. November 2007

Ein Psychologe ist darauf spezialisiert, das menschliche Verhalten zu erforschen. Mit Gesprächen und Tests hilft er dem Patienten, sich selbst besser kennenzulernen und persönliche Krisen zu meistern.

Die Ausbildung
Der Titel "Psychologe" ist gesetzlich geschützt. Nur wer über ein abgeschlossenes Universitätsstudium verfügt, darf diesen Beruf als sog. "Diplompsychologe“ ausüben. Im Rahmen der Hochschulreform wurde der bisherige Diplomstudiengang durch einen Bachelor of Science (3 Jahre Studium) oder einen Master of Science (4-5 Jahre Studium) ersetzt. Während des Studiums wählt der Psychologe bereits sein Fachgebiet: Neuro- oder Sozialpsychologie, klinische bzw. kognitive Psychologie oder Entwicklungspsychologie. Das Lehrfach "Psychologie" wird auch als Teildisziplin bei Magisterstudiengängen oder auf der Fachhochschule angeboten, wobei man mit diesen Abschlüssen nicht als Psychologe praktizieren darf. Ein Psychologe kann sowohl angestellt als auch freiberuflich tätig sein. Jeder Psychologe verpflichtet sich, die ethischen Verpflichtungen seines Berufs einzuhalten.

Wann geht man zum Psychologen?
In der Regel wendet man sich an einen Psychologen, wenn man das Bedürfnis hat, Bilanz zu ziehen und zu erkennen, wo man im Leben steht. Der Psychologe unterstützt und berät bei der Bewältigung persönlicher Krisensituationen. Er ist die erste professionelle Anlaufstelle bei psychologischen Problemen. Schulpsychologen, Arbeitspsychologen oder klinische Psychologen - Psychologen sind in zahlreichen Bereichen des Alltagslebens zu finden. In der Schule begleiten sie Eltern und Kinder bei schulischen Misserfolgen und Orientierungsproblemen. Im Unternehmen unterstützen sie die Arbeitnehmer in Stresssituationen und bei anderen beruflichen Belastungen.

Die Behandlungsmethoden
Der Psychologe versucht die psychologische Funktionsweise des Patienten zu definieren. Er verwendet Tests und Schemata, um Persönlichkeit und individuelle Kapazitäten einzuschätzen. Ein Gespräch gehört unbedingt dazu. Der Psychologe führt einen Dialog mit dem Patienten und beobachtet bzw. analysiert dessen Verhalten, um die richtigen Antworten zu finden und Orientierungshilfe zu leisten.

Praktische Infos
Krankenhaus, Unternehmen, Schule oder Verein - Psychologen sind häufig für eine Institution tätig. Der Tätigkeitsbereich von Psychologen kann auch weiter gefasst sein, zum Beispiel im Personalmanagement, bei Unternehmungsberatungen, im Strafvollzug oder bei einer Verkehrsbehörde ("Fahreignungstest"). Das Honorar eines Psychologen beträgt durchschnittlich zwischen 40 und 60 Euro. Die Beratung wird (außer in Einzelfällen) nicht von der Krankenkasse übernommen.


Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesverband deutscher Psychologen.

von Linda Chevreuil
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