Diagnose Krebs – was nun?
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Wann professionelle Hilfe nötig ist

 

Lassen Sie sich helfen! - Wann professionelle Hilfe nötig ist
Lassen Sie sich helfen!
Wer an Krebs erkrankt ist und psychologische Hilfe sucht, muss nicht zwangsläufig eine Psychotherapie in Erwägung ziehen. So gibt es zum Beispiel deutschlandweit spezielle Krebsberatungsstellen, welche dabei helfen, Probleme zu bewältigen. Wenn jedoch der psychische Leidensdruck sehr hoch ist, ist eine psychologische oder psychotherapeutische Behandlung oft effektiver. Für akute Fälle gibt es Angebote zur sogenannten Krisenintervention, bei denen man kurzfristig Hilfe findet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, an einer längerfristigen Einzel- oder Gruppenpsychotherapie teilzunehmen. Diese Therapien werden von speziell ausgebildeten Ärzten oder Psychologen durchgeführt.

Wenn Sie sich in einer akuten psychischen Krise befinden oder nicht mehr weiterwissen, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Viele Menschen mit Krebs greifen auf solche Angebote zurück - aus diesem Grund gibt es beispielsweise Psychoonkologen, welche sich auf die Bewältigung der psychischen Last bei Krebs spezialisiert haben.

Ängste, Gefühle der Überforderung, Antriebslosigkeit und andere depressive Symptome sind Anzeichen dafür, dass man sich mit der psychischen Belastung durch Krebs überfordert fühlt. Eine Krebserkrankung kann beispielsweise depressive Verstimmungen, Depressionen und psychische Erschöpfungszustände nach sich ziehen. In jedem Fall empfiehlt es sich, psychologischen Rat einzuholen, wenn Beschwerden auftreten wie zum Beispiel:
  • Gefühle der starken inneren Anspannung; Gefühl, unter Druck zu stehen
  • länger andauernde Niedergeschlagenheit
  • Angstzustände
  • Missbrauch von Medikamenten oder Alkohol
  • Schlafstörungen, Albträume
  • Probleme innerhalb der Partnerschaft
  • Selbstmordgedanken
Im Zweifelsfall ist es immer besser, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen, anstatt mit seinen Problemen allein zu bleiben. Viele Menschen scheuen sich davor, einen Psychologen oder eine Beratungsstelle aufzusuchen. Sie haben Angst, im Bekanntenkreis schief angesehen oder als verrückt abgestempelt zu werden. Von diesen - völlig unbegründeten - Bedenken sollte man sich jedoch nicht abhalten lassen. Denn wer psychisch gefestigt ist und Strategien kennt, um mit Krebs besser leben zu lernen, kommt leichter und positiver durch den Alltag.




  
  

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