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Liebe & Psychologie

Endlich die große Liebe finden? Diese 8 Denkfehler erschweren deine Suche nach Mr. Right

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 27. November 2016
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Warum wir immer an den Falschen geraten? Hier ist die Antwort!

Der Psychologe Guido F. Gebauer von der psychologischen Partnervermittlung Gleichklang.de hat herausgefunden, dass es acht entscheidende Denkfehler sind, die uns davon abhalten, Mr. Right endlich in die Arme schließen zu können. Zumindest was die Online-Partnersuche angeht.

Wenn ihr diese acht Dinge mal anders angeht, dann sollte es in der Liebe ganz bald klappen:

Denkfehler Nr. 1: Gegensätze

Es heißt immer so schön: Gegensätze ziehen sich an. Und klar fasziniert einen jemand, der so ganz anders ist als man selbst. Aber letztlich stimmt eher der andere Spruch: Gleich und gleich gesellt sich gern. Wer genau das Gegenteil von sich selbst sucht, der wird oft unglücklich. Denn die anfängliche Faszination bleibt meist nicht lange. Und danach wird es nicht selten kompliziert für beide Seiten.

Denkfehler Nr. 2: Auf den ersten Blick

Meist hofft man auf die Liebe auf den ersten Blick. Oder doch zumindest, dass man direkt im ersten Moment entflammt bis interessiert ist. Stichwort: der erste Eindruck zählt. Aber wer nur nach diesem Prinzip seinen Partner sucht, wird viele interessante Menschen in seinem Leben verpassen. Denn es gibt sie eben auch, die Liebe auf den zweiten und dritten Blick. Und viele Menschen, die heute schwer verliebt sind, fanden sich bei der ersten Begegnung gar nicht so toll. Manchmal kommt die Liebe eben erst nach und nach, wenn man sich näher kennengelernt hat.

Denkfehler Nr. 3: Abwarten

Es gibt Singles, die aktiv nach einem Partner suchen, statt sich frustriert und phlegmatisch auf die Couch zu legen. Gut so! Denn was viele vielleicht als verbissen und krampfhafte Suche ansehen, ist genau richtig. Natürlich ist es nicht planbar, wann wir uns in jemanden verlieben. Aber nur wer sich auf Partnersuche begibt, aktiv wird und die Augen aufhält, erreicht auch sein Ziel. Wer nur darauf hofft, gefunden zu werden, wird sicherlich länger warten.

Denkfehler Nr. 4: Unromantische Online-Welt

Viele denken, es sei komplett unromantisch und arrangiert, wenn man sich über ein Online-Portal kennenlernt und datet. Aber wer die Online-Partnersuche komplett verteufelt, der übersieht, dass über das Internet in der Tat oft die große Liebe gefunden wird. Manche verlieben sich schon online, während sie sich schreiben und chatten. Bei anderen funkt es im Verlauf der Begegnungen - so ein Blind-Date ist doch alles andere als unromantisch!

Denkfehler Nr. 5: Negative Einstellung

Kennt jeder: Menschen, die schon so lange Single sind, dass sie sich selbst in Frage stellen und denken, sie seien ein hoffnungsloser Fall. Das Dumme ist nur: Wer sich selbst so negativ einschätzt, der strahlt auch seine negative Einstellung aus - und bleibt letztlich allein. Deshalb nicht verunsichern lassen und dem guten alten Spruch glauben: "Auf jeden Topf passt ein Deckel".

Denkfehler Nr. 6: Abzocke?

Viele Menschen denken immer noch schlecht über Online-Dating. Der Glaube, dass Partnerbörsen reine Abzocke und Geldmacherei seien, hält sich hartnäckig. Und dann noch die ständigen dummen Anmachen und eindeutigen Angebote, die man kaum gebrauchen kann, wenn man einen festen Partner und die große Liebe sucht. Aber die ganze Schinderei und Suche, das nach rechts und links Gewische lohnt sich. Denn Fakt ist: Mittlerweile entsteht fast jede dritte Partnerschaft Online.

Denkfehler Nr. 7: Das Alter

Auch wer sich selbst zum alten Eisen zählt und deshalb nicht mehr aktiv auf die Suche nach einer neuen Liebe geht, nimmt sich viele Chancen. Denn Liebe ist keine Frage von Jugendlichkeit und Alter. Viele ältere Menschen machen sich so leider selbst zum Single. Dabei können sich auch Senioren äußerst gut verlieben. Man muss es nur wollen und wagen.

Denkfehler Nr. 8: Glücklich allein

Wer sich selbst einen glücklichen Single nennt und komplett happy und zufrieden ist: gut. Doch sicher sehnen sich auch die stärksten Supersingles ab und an nach einer Schulter zum Anlehnen. Einem Menschen, der das eigene Leben bereichert. Dennoch geben sie sich nach außen hart und sagen: Partnerschaft ist Stress, lieber glücklich allein als gestresst und entnervt zu zweit. Das mag sicherlich auf einige Paare zutreffen. Negative Beispiele gibt es immer. Aber auch wenn es mal schief geht oder es viel Beziehungsarbeit kostet: Eine funktionstüchtige Partnerschaft ist und bliebt eine der größten Glücksquellen im Leben. Wer zu zweit durchs Leben geht, ist im Durchschnitt bei weitem zufriedener als Singles und leidet seltener unter Einsamkeit und Depressionen.

In diesem Sinne: Gebt die Suche nach der Liebe niemals auf!​

Für die Studie wurden 1000 Singles, 500 Männer und Frauen im Alter von 18 bis 78, zu ihren Denkfehlern bei der Partnersuche befragt. Nur 29 Prozent wiesen keinen Denkfehler auf. 34 Prozent hatten einen Denkfehler, 22 Prozent zwei Denkfehler, 8 Prozent drei Denkfehler, 4 Prozent vier Denkfehler, 2 Prozent 5 Denkfehler, 1 Prozent sechs Denkfehler und 0,3 Prozent sieben Denkfehler.

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