Home / Liebe & Psychologie / Mein Leben / Du bist Horror, aber ich liebe dich trotzdem! Warum es so großartig ist, eine Schwester zu haben

© Getty Images
Liebe & Psychologie

Du bist Horror, aber ich liebe dich trotzdem! Warum es so großartig ist, eine Schwester zu haben

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 1. Juli 2014
10 977 mal geteilt

Eine Schwester zu haben, ist etwas wirklich Tolles. Es ist, als hätte man eine ganz persönliche, ganz besondere beste Freundin. Und zwar für immer und ewig! Unsere Schwester ist uns von Kindesbeinen an vertraut, sie hat alles mit uns geteilt: Schokoladentafeln, Familienurlaube und die kleinen und großen Katastrophen des Teenagerlebens. Das alles schweißt zusammen.

Natürlich ist man auch einem Bruder sehr nah! Aber unter Schwestern ist man sich irgendwie noch ein kleines, entscheidendes Stückchen näher. Wir sind aus einem Holz geschnitzt und mussten im Großen und Ganzen dasselbe durchmachen, bis wir erwachsen wurden. Unsere Schwester ist damit ein ganz wichtiger Teil unseres Lebens. Dabei ist mit Worten nur schwer zu erklären, was genau das Verhältnis zu ihr so besonders macht. Wir versuchen es trotzdem. Hier sind 25 Gründe, warum es so einzigartig ist, eine Schwester zu haben!

1. Vergeben und vergessen

Man streitet, brüllt, heult wegen irgendwelcher Nichtigkeiten - und fünf Minuten später ist alles wieder vergessen (wäre es anders, hätte man die Trotzphase und die Pubertät niemals miteinander durchgestanden).

2. Du schuldest mir *€£$%&*!

Egal ob 50 Cent oder 50 Euro, mit der Schwester wird genau abgerechnet - und auf den letzten Cent zurückgezahlt. Ist einfach so. Schließlich kennt man sich noch aus der Zeit, in der 50 Pfennig die Welt waren.

3. Der doppelte Kleiderschrank

Ein extrem guter Aspekt an einer Schwester: Man besitzt sozusagen einen doppelten Kleiderschrank. Und klar muss sie uns ihr neues Lieblingsshirt leihen - bleibt ja schließlich in der Familie.

4. Einfach Telepathie

Man weiß, was die Schwester denkt, ohne dass sie ein Wort sagen muss. Ihr Gesicht ist für uns ein offenes Buch.

5. Couch-Potatoes

Mit niemandem kann man sich besser gehen lassen, als mit der eigenen Schwester: Jogginghose, Pyjamaoberteil, Duschfrisur und Gurkenmaske? Kein Thema unter Schwestern.

6. Styling-Vorbild

Weil man sich mehr oder weniger ähnlich sieht (Papas Nase, Mamas Hintern), ist die Schwester auch ein Vorbild, was das Äußere angeht. Man vergleicht sich, berät sich und hilft sich gegenseitig ("Mensch, siehst du scheiße aus!").

7. Waldorf und Stadler

Als Schwesternpaar ist man wie Waldorf und Stadler aus der Muppet Show. Man kennt den Humor der anderen und hat gefühlte tausend Insiderwitze. Ein Stichwort und die Schwester weiß Bescheid. Schlapplachen war nie schöner.

8. Kein Diätquatsch

Sie ist die Einzige, die uns bezüglich Essen keine Vorschriften macht. Ein Chips-Gelage oder die riesen Portion Lasagne - alles, was die Schwester zum Lächeln bringt, würde die andere niemals kritisieren.

9. Essen wird schwesterlich geteilt

Wenn die eigene Bestellung im Restaurant nicht schmeckt, kann man getrost von ihrem Teller naschen. Schließlich musste man schon als Kind jede Rosine miteinander teilen ("Sei nett und gib deiner Schwester auch was ab!").

10. Geheimcodes für alles

Es ist wie eine Art Geheimsprache, wenn man miteinander redet: Ein Wort und die andere weiß sofort, was gemeint ist. Lebenslange Übung halt.

11. Man wird mit ihr verwechselt

Das geht nicht nur Zwillingen so: Eltern verwechseln einfach von Zeit zu Zeit die Namen. Von Verwandten, Nachbarn und Lehrern ganz zu schweigen ...

12. Keine Tabus

Man kann sie alles fragen. Wirklich alles. Nichts kann zu intim oder zu nah sein. Schließlich kennt man sich aus der Zeit, in der man noch in die Windeln gemacht hat. So what?

13. ... es sei denn …

… es geht um SEX. Was das Sexleben angeht, muss die Schwester nicht alles wissen. Will sie auch gar nicht. Schließlich gibt es ja auch noch die beste Freundin.

14. Immer da

Wenn es wirklich hart auf hart kommen sollte: Sie ist da. Blut ist dicker als alles andere.

15. Ich bin ich

Bei ihr muss man sich nicht verstellen. Nichts beweisen. Nicht irgendeine Rolle einnehmen. Sie weiß, wie man ist und würde eh sehen, wenn man sich irgendwie anders verhält.

16. Die ehrlichste Kritikerin

Beste Freundinnen? Der eigene Freund? Wenn man wirklich eine knallharte und ehrliche Meinung hören will, dann sollte man seine Schwester fragen. Die nimmt kein Blatt vor den Mund. Ihre Meinung zählt deshalb doppelt.

17. Anrufen ohne Grund

Man ist gelangweilt oder hat gerade an sie gedacht - einen wirklichen Grund, die Schwester anzurufen, muss es nicht geben. Ebenso schnell kann man sie auch abwimmeln und auflegen. Sie würde deshalb nie beleidigt sein.

18. Größter FB-Fan

Wenn niemand den neuesten Status oder das neuste Urlaubsfoto auf Facebook liked: Die eigene Schwester wird's tun!

19. Sie erdet uns

Eine Schwester sorgt dafür, dass wir auf dem Boden bleiben. Wenn wir uns wie ein Elefant im Porzellanladen oder eine Diva verhalten, sagt sie uns das auf den Kopf zu - und erdet uns damit innerhalb von Sekunden. Sie macht uns so ein wenig zu einem besseren Menschen.

20. Der perfekte Dating-Guru

Wenn irgendjemand uns einen Rat zu unserem neusten Date geben kann, dann ist sie das. Sie würde uns sofort sagen, wenn der Typ eine Knalltüte ist. No problem.

21. Wilde Indianer

An den Haaren ziehen, das Sandkastenförmchen an den Kopf werfen - es gab nichts, was man als Kind nicht getan hätte, wenn man sich gezankt hat. Klar, dass man die ein oder andere Erinnerungs-Narbe an seine Schwester hat (sie aber auch!).

22. Dankeschön? Wieso?

Obwohl man zu ihr nur halb so nett ist, wie man sein könnte, hilft sie einem am meisten. Und sie weiß das auch ohne eine explizites 'Dankeschön'. Das ist unter Schwestern auch gar nicht nötig.

23. Löwenmama

Das Band zwischen Schwestern ist so dick, dass es kaum etwas gibt, das es auf Dauer zerstören könnte. Sie würde uns immer verteidigen, wenn uns jemand angreift oder beleidigt. Wie eine Löwenmama.

24. Die Ältere wird immer die 'Ältere' sein

Als Kind ist die größere Schwester immer cooler als man selbst. Man eifert ihr nach. Sie ist das große Vorbild. Und irgendwie bleibt die Rollenverteilung Groß / Klein auch später noch so und wird sich wohl nie ändern.

25. Sie macht dich zur Tante

Irgendwann bekommt sie vielleicht unsere Nichte (oder Neffen) - und das Baby hat vielleicht sogar die gleichen Augen und Pausbacken wie wir damals als Kind. Wenn die eigene Schwester ein Baby bekommt, ist das irgendwie viel viel intensiver als bei der noch so engsten Freundin. Sorry, BFF. Aber das ist einfach Familiensache.

Ihr wollt mehr von uns lesen? Folgt uns auf Facebook!

von Fiona Rohde 10 977 mal geteilt

Das könnte dir auch gefallen