Freunde fürs Leben

  

Wer einen guten Freund hat, braucht keinen Spiegel. - Freunde fürs Leben
Wer einen guten Freund hat, braucht keinen Spiegel.
Seit es soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ gibt, ist der Begriff "Freund" bei einigen Menschen zu einem quantitativen Massenbegriff geworden. Sag mir, wie viele Freunde du hast, und ich sage dir, wie beliebt du bist. Bei unter 100 Freunden in der Freundes-Liste muss man sich schon als einsamer Nerd fühlen, so die Meinung einiger Zeitgenossen. Deshalb wird wie wild "geaddet", was im realen Leben noch nicht mal zum entfernten Bekanntenkreis gehört. Mit wirklicher Nähe hat das allerdings wenig zu tun.

Was genau ist ein Freund?
Bei einer Freundschaft sind sich zwei Menschen nah, ohne dass es die Komponente der Erotik und der zwischengeschlechtlichen Liebe gäbe. Ein Sprichwort sagt: Ein Freund ist der, der dich kennt und trotzdem mag. Ein indisches Sprichwort: Wer einen guten Freund hat, braucht keinen Spiegel. Freunde - echte versteht sich - sind gute Berater und Kritiker. Sie wissen, wie es um einen steht, noch bevor man etwas gesagt hat. Echte Freunde kennen uns verdammt gut und dürfen und sollten auch mal ein offenes Wort sagen, wenn wir uns total verrennen.

Familienanschluss, frei gewählt
Wessen Verwandte weit weg wohnen und wer weder Partner noch eine eigene Familie hat, der kümmert sich meist sehr um ein gutes Freundesnetzwerk. Singles sind in dieser Hinsicht oftmals aktiver und pflegen ihre Freundschaften sorgfältig, weil die Freunde ihre engsten Bezugspersonen sind. Die Freunde sind wie Bruder und Schwester, mütterliche Freundin, väterlicher Freund.

Da die familiär-sozialen Bindungen heute oft nicht mehr so stabil sind wie noch vor einigen Jahrzehnten, bekommen Freunde eine ganz wichtige Bedeutung. Das bestätigt der Psychologe und Buchautor Dr. Wolfgang Krüger: „Freundschaften werden heute wichtiger empfunden als der Kontakt zur Familie. Freundschaften sind wichtige Ergänzungen zu einer Liebesbeziehung. Wir suchen heute Beziehungen, die verlässlich sind und gleichzeitig viel Autonomie beinhalten. Dies ermöglichen Freundschaften eher als Familienbindungen, die immer mehr infrage gestellt werden.“

Nicht nur als gute Ratgeber sind Freunde wichtig. Auch für unsere innere Stabilität und unsere Gesundheit können sie gut sein. Dr. Wolfgang Krüger: „Freundschaften geben uns das Gefühl der Sicherheit. Alle psychischen Störungen wie Depressionen, Angststörungen und psychosomatische Störungen hängen mit einem Freundschafts-Defizit zusammen. Wir brauchen gute Freundschaften, die uns ein Gefühl der Geborgenheit geben. Wer gute Freundschaften hat, lebt nicht nur glücklicher, sondern auch 20 Prozent länger.“

> Lesen Sie hier weiter: Zarte Pflanze Freundschaft




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Veröffentlicht von
am 14/06/2012
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