Freundschaft: Wie sie funktioniert, wie man sie erhält
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Freundschaft: So verändert sie sich

 

Manche Freundschaften halten ein Leben lang - Freundschaft: So verändert sie sich
Manche Freundschaften halten ein Leben lang
Manchmal hält eine Freundschaft, die schon in der Schulzeit entstanden ist, ein Leben lang. Zu vielen andere Freunden haben wir im Laufe der Jahre irgendwann den Kontakt verloren.

Wie entscheidet sich, ob eine Freundschaft ein Leben lang funktioniert?

"Wenn die Freunde sich auch Jahre später noch in ähnlichen sozialen Situationen befinden, stehen die Chancen gut, dass die Freundschaft erhalten bleibt. Wenn nicht, wird es schwierig", sagt der Experte. Vielen von uns kommt das bekannt vor: Wenn die beste Freundin plötzlich heiratet und womöglich das erste Baby bekommt, während man selbst immer noch auf der Suche nach Mr. Right keine Party auslässt, hat man plötzlich weniger gemeinsame Themen. "Deswegen wird die Freundschaft nicht gleich aufgekündigt, aber sie wird in jedem Fall distanzierter."

Daneben gibt es die sogenannten "Vergangenheitsfreunde". Das sind Menschen, mit denen wir einmal eine intensive, gute Freundschaft geführt haben, mit denen uns jetzt aber kaum mehr etwas verbindet. Die Freundschaft wird also nur noch der alten Zeiten willen, sozusagen aus Pflichtgefühl heraus aufrecht erhalten.

"In beiden Fällen kann die Freundschaft reaktiviert werden, sobald die Lebenssituationen wieder ähnlicher sind. Man sollte also gut abwägen, bevor man eine Freundschaft, die einmal gut funktioniert hat, endgültig beendet."

Anders sieht es aus, wenn die Freundschaft durch einen konkreten Auslöser in ihren Grundfesten gestört wurde. "Zu solchen Auslösern gehört zum Beispiel ein schwerer Vertrauensmissbrauch, etwa indem intime Informationen an Dritte weitererzählt wurden." Ist das Grundvertrauen verletzt worden, kommt es nicht selten zu einem irreparablen Bruch.

Verändern sich Freundschaften im Laufe des Lebens?
Empirische Untersuchungen zeigen, dass die Anzahl der Freunde mit dem Alter proportional abnimmt. Anstatt einem großen, eher locker verbundenen Freundeskreis haben viele Menschen plötzlich nur noch eine Handvoll, dafür erlesene Freunde. Diese Entwicklung beginnt meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr - der Phase also, in der Job und Familie plötzlich mehr Raum einnehmen und sich damit Prioritäten verschieben.

Im Alter geben übrigens viele Menschen an, dass ihnen ihre engsten Freunde sogar näher stehen als die eigenen Verwandten.




  
  

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Veröffentlicht von der Liebe & Psychologie-Redaktion
am 24/10/2010
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