Die Handtaschen-Therapeutin

Handtaschen-Therapeutin nimmt Taschen und ihre Inhalte unter die Lupe

  

Rosanna Pierantognetti ist die 'Handtaschen-Therapeutin'. - Handtaschen-Therapeutin nimmt Taschen und ihre Inhalte unter die Lupe
Rosanna Pierantognetti ist die 'Handtaschen-Therapeutin'.
In Ihrer Handtasche herrscht Chaos? Kein Grund, sich zu schämen. „Das ist total normal“, sagt Rosanna Pierantognetti. „Und es ist ein Zeichen dafür, dass eine Frau sehr kommunikativ ist.“ Herrsche dagegen strikte Ordnung in der Tasche, sei dies ein Hinweis auf eine verschlossene Persönlichkeit.

Rosanna Pierantognetti ist Handtaschen-Therapeutin. Die 46-jährige Münchenerin nimmt Taschen und ihre Inhalte unter die Lupe und zieht so Rückschlüsse auf den Charakter der Trägerin. Damit wagt sie sich auf ein sehr spannendes, aber gleichzeitig auch hochsensibles Terrain. Denn schließlich hüten Frauen ihr liebstes Accessoire wie einen Schatz. Fremde dürfen meistens nur recht ungern einen Blick in ihr Allerheiligstes werfen. „Die Handtasche ist für Frauen eine zweite Heimat, eine Art Fluchtort. Sie offenbart ein sehr persönliches Stück von sich selbst und ist eigentlich wie ein zweiter Körper. Gleichzeitig ist die Handtasche auch ein Überlebenspaket – da haben Frauen theoretisch alles drin, um mal schnell das Land zu verlassen“, erklärt Pierantognetti, die es bereits als Kind spannend fand, in den Handtaschen ihrer Mutter und Großmutter zu stöbern.

Wer sich auf das Spiel 'Zeige mir deine Handtasche und ich sage dir, wer du bist' einlässt, der bekommt von der 46-Jährigen eine Deutung seiner Persönlichkeit sowie wertvolle Tipps, um sein Leben besser zu ordnen. „Ich mache keine Therapie auf der roten Couch“ sagt Pierantognetti und lacht. „Es ist einfach nur nett und lustig und kommunikativ. Es soll keinen dazu bewegen, sein Leben komplett zu ändern oder an sich zu zweifeln.“

Frauenhandtaschen sind sehr unterschiedlich
Pierantognetti hat in den vergangenen Jahren hunderten von Frauen in die Handtasche geschaut, Bücher zum Thema gelesen und ein Psychologie-Fernstudium begonnen. Je mehr sich die Münchenerin mit Frauenhandtaschen auseinandergesetzt hat, umso deutlicher fielen ihr Unterschiede auf: „Es gibt Frauen, die tatsächlich nur Basisdinge, wie Schlüssel, Portemonnaie, Telefon, Kreditkarte und Pass in der Tasche haben. Manche packen zusätzlich noch etwas Persönliches oder Erinnerungsstücke ein, wie Fotos oder Steine. Und dann gibt es natürlich auch noch welche, die auf alles vorbereitet sind und immer etwas zu Essen und zu Trinken dabei haben.

Mit Hilfe ihrer Kenntnisse entwickelte Pierantognetti schließlich eine Typologie. Die 46-Jährige unterscheidet grob zwischen vier Handtaschentypen.

Hier die Handtaschen-Typen im Überblick:




von Katharina Lindner

 
  

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