Selbstfindung
Ich und mein Eigenbild
Überblick in Bildern



Unsere Erziehung

 
Unsere Erziehung

Die Familie, in der das Äußere ohne Bedeutung ist

Sich im Spiegel zu betrachten oder fein herauszuputzen wird als oberflächlich und eitel betrachtet. Die Hoffnung auf ein Kompliment oder ein paar nette Worte ist da schwindend gering. Die Bestätigung bezüglich des eigenen Aussehens müssen folglich woanders gesucht werden.


Die vom Aussehen besessene Familie

Die Mutter, die selbst von ihrer schlanken Linie besessen ist und sich nicht wohl in ihrer Haut fühlt, zögert meist nicht ihre eigene Tochter als Wonneproppen oder Pummelchen zu bezeichnen und ihren Sohn daran zu erinnern, dass er mit seinen abstehenden Ohren nie eine Freundin finden wird. Dieses Phänomen kennen die Psychologen nur zu gut: Man wertet sein Kind täglich ab, das stillschweigend einsteckt und sich nach und nach zu Grunde richten lässt. Das Selbstwertgefühl schwindet nach und nach und mit ca. 20 sind die Folgen dann katastrophal.


Die Kompliment-Familie


Es gibt Familien, in denen die Mütter bei jeder Gelegenheit rufen „Wie gut Du aussiehst, mein Sohn!“ oder in denen die Väter ihre Tochter „Miss Deutschland“ oder „meine Prinzessin“ nennen. Sicher: Diese Kinder werden mit einem positiveren Selbstbild durchs Leben schreiten als diejenigen, die in ihrem eigenen zu Hause immer nur nieder gemacht wurden. Doch dafür ist hier auch die Gefahr eines überdimensionalen Selbstbewusstseins groß!


Kleine Spitznamen – große Konsequenzen


Natürlich sind auch die neckischen oder liebevollen Spitznamen nicht zu unterschätzen, die ohne böse Absicht vergeben werden, deswegen aber nicht weniger große Schäden anrichten. Von allen Geschwistern „Dampfnudel“ oder „Zwerg“ genannt zu werden ist sicher nicht sehr hilfreich wenn es darum geht sich ein positives Selbstbild zu konstruieren...




  
  

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Veröffentlicht von der Liebe & Psychologie-Redaktion
am 16/09/2008
Die Lesernote:2.5/5 
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