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Liebe & Psychologie

Warum es viel spannender ist, introvertierte Menschen zu daten

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 14. August 2017
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Warum eigentlich immer die lauten, extrovertierten Typen daten? Die leisen, zurückhaltenden, introvertierten sind nämlich extrem spannend. Das erwartet dich bei einem Date!

Rund ein Drittel der Menschen in Deutschland ist introvertiert. Die Persönlichkeitsmerkmale introvertiert und extrovertiert gehen zurück auf Carl Gustav Jung (1875-1961), den Begründer der analytischen Psychologie.

Typisch für Extrovertierte

Demnach sind extrovertierte Menschen eher nach außen gerichtet, sie können aus sich herausgehen, sind voller Energie, kommunikativ und gerne unter Menschen, ziehen ihre Energie auch aus der Interaktion mit anderen. Ob man introvertiert oder extrovertiert ist, ist übrigens angeboren und bleibt meist ein Leben lang eine feste Eigenschaft.

Typisch für Introvertierte

Ganz anders die Introvertierten: Sie sind mehr nach innen gerichtet, sind eher ruhige und zurückhaltende Typen. Natürlich sind sie auch gerne unter Menschen, aber dennoch bleiben sie mehr in sich gekehrt.

Das alles hat nichts mit Arroganz oder Desinteresse zu tun. Ganz im Gegenteil. Trifft bzw. datet man introvertierte Menschen, wird man schnell merken: Sie haben ein paar ganz entscheidende Vorteile.

Ganz nebenbei: Angela Merkel, Barak Obama, Mark Zuckerberg, Einstein und J.K. Rowling gelten als introvertiert. Das zeigt, man kann auch die (laut dem Forbes-Magazin) mächtigste Frau der Welt sein, und dennoch zu den Introvertierten gehören.

Was genau macht also diese Spezies Mensch so besonders? ​Hier ein paar Gründe:

1. Introvertierte sind geheimnisvoll

Manche Menschen sind wie ein offenes Buch. Sie reden von sich bei einem Date ohne Punkt und Komma. Ganz anders die Introvertierten. Sie haben immer diese geheimnisvolle Aura, die sie umgibt. Das macht das Kennenlernen umso spannender.

2. Introvertierte sind gesellig

Was viele irrtümlich denken: Introvertierte Menschen sind nicht schüchtern, sondern durchaus gerne in Gesellschaft. Ein Date mit ihnen muss nicht zwangsläufig hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern kann auch gerne an einem belebten Ort unter Leuten stattfinden. Aber bitte alles in einer gewissen Dosierung. Danach brauchen Introvertierte auch wieder Zeit für sich, als Ausgleich und um ihren Akku wieder aufzuladen.

3. Introvertierte haben wenige, aber dafür tiefe Beziehungen

Introvertierte Menschen haben nicht unbedingt einen riesigen Bekanntenkreis. Ihr Freundeskreis beschränkt sich meist auf wenige, dafür aber sehr enge Freunde. Qualität statt Quantität. Und: Sie sind feinfühlig, geduldig und ausdauernd, wenn sie jemanden für sich gewinnen wollen - und sie können die Mimik und Gestik ihres Gegenübers meist sehr gut deuten.

4. Introvertierte haben viel zu erzählen

Gerade weil Introvertierte sich für vieles interessieren und häufig auch gerne lesen, haben sie auch viel Interessantes zu erzählen. Außerdem hinterfragen sie auch viele Dinge und sind extrem gute Beobachter. Ein Abend mit ihnen ist deshalb meist mehr als interessant. Während Smalltalk nicht so ihr Ding ist, blühen sie bei tiefgründigen Gesprächen richtig auf.

5. Du kannst Introvertierten vertrauen

Introvertierte sind nicht gerne der Hans Dampf in allen Gassen. Vielmehr wollen sie, dass du dich wohlfühlst. Deshalb lassen sie dich bei einem Date auch nicht warten, sind verlässlich und bemüht, dass der Abend für dich schön wird.

6. Introvertierte können gut zuhören

Und sie ziehen auch keine große Show ab, spielen den Clown oder unterhalten das halbe Lokal, wenn du sie triffst. Vielmehr sind sie auf dich konzentriert. Und auch wenn du in ihrem Gesicht nicht ablesen können wirst, was sie denken, so sei dir sicher, dass sie sich hier gerade nur für dich interessieren, deinen Worten lauschen und mit Sicherheit nicht ständig auf ihr Handy glotzen werden. Sie sind gar nicht darauf aus, ständig das Wort zu führen, sondern können auch gut zuhören.

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