Ordnung in die Bude! Warum Aufräumen einen klaren Kopf macht

Chaos und Ordnung

   

Wir leben im Überfluss und häufen jede Menge unnütze Dinge an. Auch ein Grund im Chaos zu versinken. - Chaos und Ordnung
Wir leben im Überfluss und häufen jede Menge unnütze Dinge an. Auch ein Grund im Chaos zu versinken.
Heißgeliebte Ordnung
Putzfimmel und Sauberkeitsfanatik: Manchmal wird Ordnung auch zum Selbstzweck. Wir ordnen unser individuelles Empfinden dem Druck unter, unserem Leben eine saubere Oberfläche zu verpassen. „Dann gibt es nur eine gut strukturierte, ordentliche Fassade, aber keine Inhalte mehr“, warnt Ina Schmidt. „Wir bemühen uns, einer fremdbestimmten Ordnung zu gehorchen, die gar nicht unsere eigene ist.“

Wie so oft geht es um die richtige Balance. Nicht umsonst spricht man vom "kreativen Chaos", in dem unser Potenzial liegt. „Unser Leben braucht eine gute Portion Chaos, damit es sich lebendig anfühlt, und dazu gehört eben auch ein Aushalten von Unübersichtlichkeit und Veränderung. Wir brauchen von beidem etwas, Ordnung und Unordnung, und die Balance zu finden, ist das Spannende daran.“

Dem Überfluss entfliehen
Ist unsere Überflussgesellschaft ein weiterer Grund, warum wir so sklavisch nach Ordnung streben? Wer braucht schon 30 Paar Schuhe, 100 CDs und vier verschiedene Sorten Schnapsgläser? „Das Problem liegt darin, dass wir nicht mehr genau wissen, was wir wirklich brauchen. Wir häufen jede Menge Krempel an in der Hoffnung, dass wir uns damit glücklich shoppen. Die Lösung ist nicht der Rückzug in die Askese. Aber das rechte Maß, das schon die alten Griechen als Basis einer guten Lebensführung gefordert haben, täte uns allen gut.“

Grenzen erkennen
Schon macht sich ein neuer Trend breit: 'Löse dich vom Überflüssigen'; 'Besitze nicht zu viel, sonst besitzt es dich'. Auch das hängt mit dem Wunsch zusammen, den Überblick zu wahren und damit Struktur und Sicherheit zu erfahren. „Der Besitz von Dingen bringt Konsequenzen mit sich. Verpflichtungen, Verantwortung für was auch immer. Hier brauchen wir einen guten Blick für unsere eigenen Grenzen, damit das, was in unserem Leben Platz haben soll, auch zur Entfaltung kommen kann.“

Gehen wir also in uns und forschen wir nach dem Maß an Ordnung, das uns guttut. Und lernen wir, die nötige Prise Chaos im Leben zu ertragen - und im Idealfall zu genießen!


Buchtipp:
Ina Schmidt, Alles in bester Ordnung oder wie man lernt, das Chaos zu lieben, Ludwig Verlag,
ISBN: 978-3-453-28027-4





  
 

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Veröffentlicht von
am 16/11/2012
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