Weg damit!

Schuldgefühle

Schuldgefühle: Wenn das schlechte Gewissen plagt! - Schuldgefühle
Schuldgefühle: Wenn das schlechte Gewissen plagt!
Schuldgefühle, weil Sie eine Rechnung zu spät überwiesen haben? Miese Stimmung, weil Ihnen jemand mit "das hättest du doch wissen müssen!“ den Tag versaut hat? Wir sagen Ihnen, wie Sie mit Schuldgefühlen konstruktiv umgehen können.

Stellen Sie sich vor, Sie können auf einem wichtigen Meeting Ihre Position nicht klar genug vertreten, weil Sie sich nicht gut genug vorbereitet haben. Oder denken Sie daran, wie Sie letztens Ihr Lieblings-Shirt ruiniert haben, weil Sie es falsch gewaschen haben.

Vielleicht geht es Ihnen in solchen Situationen auch so wie vielen anderen Menschen. Sie grübeln ewig darüber nach und machen sich noch Tage später Vorwürfe. Wer tagtäglich und häufig mit sich selbst schimpft, erzeugt Spannungen, die sich im Körper mit Kopfschmerzen, Schlafstörungen und allgemeiner Gereiztheit niederschlagen.

Haben Sie sich nicht auch einmal dabei ertappt, wie Sie vielleicht Ihren Partner für etwas angeschnauzt haben, das Sie eigentlich selbst „verbrochen“ haben? Oder Ihr Kind in einer Situation geschimpft, in der Sie normalerweise ganz locker reagiert hätten? Es sind Schuldgefühle, die diesen Druck auf Sie ausüben.

Besonders sensible Menschen, die sich ständig und für alles verantwortlich und "schuldig“ fühlen - wenn es am Geburtstag des Kindes regnet und die Feier im Garten daher ins Wasser fällt, oder wenn vergessen wurde, Butter einzukaufen und der Göttergatte sein Sonntagsbrötchen mit Margarine essen muss - reagieren sogar mit depressiven Verstimmungen.

Schuldgefühle: Zu seinen Fehlern stehen
Schuldgefühle: Zu seinen Fehlern stehen
Keine Sorge - auch wenn Sie sich in unseren Beispielen wieder finden, gibt es einen einfachen - und konstruktiven - Weg, mit Fehlern und Schuldgefühlen umzugehen. Zunächst einmal ist es vollkommen menschlich und normal, Fehler zu machen. Sie haben nun mal kein Hellseher-Lämpchen auf dem Kopf, das Sie warnt, wenn Sie mit dem Auto zu nahe an den Bordstein fahren und die schönen Alufelgen zerkratzen. Zugegeben, manchmal hat man schon so ein "dummes“ Gefühl, dass bei der ein oder anderen Aktion etwas schief gehen könnte - was nur dazu führt, dass man sich hinterher noch mehr ärgert und genervt ist. Aber: Es ist nun mal nicht möglich, bei jeder Entscheidung alle Eventualitäten mit einzubeziehen.

Daher: Übernehmen Sie die Verantwortung für einen Fehler und beziehen Sie ihn auf die Folgen - und nicht auf Ihre Person. Sagen Sie sich z. B.: "Ich konnte meine Position im Meeting nicht klar genug darstellen, weil ich mich auf die Argumente der anderen nicht genügend vorbereitet habe. Ich habe die Situation falsch eingeschätzt und dachte, meine Vorbereitung würde ausreichen. In Zukunft muss ich mehr Zeit darauf verwenden und werde dies so einplanen.“

Werfen Sie sich nicht sinnloses "Hätte ich doch ...“ und "Wie konnte ich nur ...“ vor - analysieren Sie lieber die Situation und treffen eine simple Feststellung. Machen Sie sich bewusst, dass Sie zu diesem Zeitpunkt das getan haben, was Sie für richtig befunden haben und zu was Sie in dieser Situation in der Lage waren. Wenn die Situation jetzt anders ist, könnten Sie es beim nächsten Mal auch anders machen.

Übrigens gilt dieses Prinzip nicht nur bei kleinen, "alltäglichen“ Fehlern, die passieren können, sondern auch für große Lebensentscheidungen. Gestehen Sie es sich ein, wenn es ein Fehler war, das Haus zu kaufen, zu heiraten oder auszuwandern und suchen Sie weder nach Ausreden, noch die Schuld bei anderen. Sagen Sie sich: „Ich habe damals einen Fehler gemacht. Jetzt weiß ich das. Es ist möglich, ihn zu korrigieren.“




cs

  

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Veröffentlicht von der Liebe & Psychologie-Redaktion
am 09/07/2009
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