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Stutenbissigkeit von Frauen

  

Ignorieren, lästern, Ideenklau: Stutenbissige Frauen sind einfallsreich. © Thinkstock - Stutenbissigkeit von Frauen
Ignorieren, lästern, Ideenklau: Stutenbissige Frauen sind einfallsreich. © Thinkstock
Frauen sind solidarische, loyale, harmoniebedürftige und kollegiale Mitarbeiter? Nicht, wenn man sich Studien und das Phänomen "Stutenbissigkeit" einmal näher ansieht.

Im Beruf gibt es vieles, was uns Frauen Kopfzerbrechen bereitet: Karriere ja oder nein, die Deadline naht, der Chef macht Druck, der Kollege macht schlüpfrige Bemerkungen. Doch eine der größten Gefahren lauert in den eigenen Reihen: Es sind Frauen selbst. Sie sind die gefährlichsten Konkurrenten und mitunter auch die schlimmsten Feinde, weil sie gemein, intrigant und hinterlistig werden können.

Der "geheime Machtkampf" unter Frauen
Das "System Stutenbissigkeit" ist so gemein wie simpel: Die (weibliche) Konkurrenz wird schlecht gemacht, "weggebissen". Entweder werben Frauen bei männlichen Kollegen und Vorgesetzten für sich selbst durch eindeutige Signale (Flirten, Lächeln, Schminke, Kleidung). Oder sie versuchen, Rivalinnen schlecht zu machen, um deren Wert zu mindern.

Es ist nichts Neues, dass sich Frauen in Unternehmen oftmals gegen die Neueinstellung anderer Frauen aussprechen. Und fast jeder hat es schon selbst erlebt: Kolleginnen werden durch Lügen, Sticheleien, Unterstellungen oder böse Gerüchte schlecht gemacht oder mit spitzen Bemerkungen genauso wie mit Ignoranz und Ideenklau gestraft. Dadurch sollen sie isoliert werden - bis sie sich fühlen wie "Bridget Jones" in ihren schlimmsten Momenten und keine Konkurrenz mehr darstellen.

Sind wir weniger loyal, weil wir in einem Wettbewerb um Attraktivität stehen?
Warum Frauen andere wegbeißen wollen? Eine Studie* aus dem Jahr 2012 von Wissenschaftler Abraham Buunk zum Thema "Konkurrenz" hat das Thema Neid und Missgunst in beruflichen Beziehungen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Sexuelle Konkurrenz hat im Job auf Frauen einen größeren Effekt als auf männliche Kollegen. Der Studie zufolge reagieren Frauen verstärkt missgünstig auf hübsche Kolleginnen.

Das Muster: Hebt sich eine Frau irgendwie aus einer Gruppe hervor, wird ihr die Zugehörigkeit zu der Frauen-Gruppe verwehrt. Frauen wissen, dass Männer sich von attraktiven Frauen angezogen fühlen. Deshalb stellen sie eine besonders gefährliche Konkurrenz dar, die es "auszuschalten" gilt.

Psychologen zufolge spielt der Neid-Faktor hierbei eine entscheidende Rolle. Oft macht das Äußere Frauen zu Rivalinnen. Psychologin und Coach Sandra Jankowski aus Berlin weiß: "Man achtet immer auf das, was an Konkurrenten besser und schöner ist, das stachelt an und bei mangelndem Selbstwertgefühl kommt es zu einem Konkurrenzkampf. Frauen tratschen dann hinterlistig und versuchen, die andere schlecht zu machen. Sie freuen sich über Misserfolge der anderen. Damit baut man sich selbst auf und wertet sich auf." Das hat übrigens nichts mit der Bildung zu tun und kommt auch (oder gerade!) bei intelligenten Frauen vor.

Sandra Jankowski: "Schönheit ist ein knappes Gut. Deshalb konkurrieren attraktive Menschen stärker." Rosario Zurriaga, Co-Autor der Studie, schreibt zu diesem Aspekt: "Frauen mit vielen weiblichen Konkurrenten sind missgünstiger, wenn die Konkurrenz attraktiver, einflussreicher und dominanter ist. Bei männlichen Rivalen gibt es Charakteristiken wie Neid oder Missgunst nicht untereinander. (...) Diese Emotionen können Stress auslösen und negative Effekte auf die Qualität des Arbeitslebens haben."

Männer regeln das anders
Dass Männer und Frauen unterschiedlich ticken, beweist also auch das Phänomen Stutenbissigkeit: Männer sind auf ihren Status und ihre Position bedacht, Frauen legen Wert auf Vernetzung und soziale Beziehungen. Psychologin Jankowski: "Frauen haben in ihrer Entwicklung nicht gelernt, mit Konkurrenzsituationen umzugehen und Konkurrenz nicht persönlich zu nehmen, sondern wurden auf gegenseitige Unterstützung, Hilfe und dazu erzogen, "lieb zu sein" In der Praxis bedeutet das:

- Männer gehen mit Konkurrenzsituationen ganz anders um. Sie sind Kämpfe und Rivalitäten von klein auf gewohnt und gehen damit offen um, da sie Konkurrenz und Niederlagen kennen. Sie nehmen Konkurrenz nicht persönlich und bilden keine geheimen Allianzen gegen andere Männer, sondern sehen sie als Anerkennung. Männer übertrumpfen sich durch ihre Leistung. Macht wird durch Erfolge markiert. Ganz offensiv.

- Frauen sind mehr auf Harmonie und Solidarität getrimmt und führen Rivalitäten eher auf subtile Weise, da sie Konkurrenz als eine Bedrohung empfinden. Sie orientieren sich nicht zuerst an der Leistung, sondern an der Person der Konkurrentin. Dementsprechend handeln sie auf der persönlichen Ebene und lassen sich von ihren Emotionen leiten. Das Ergebnis sind verdeckte Spielchen, Intrigen und Ehrverletzungen. Beliebte Techniken, um "Die Andere" zu schwächen, sind solche, die später als Missverständnis oder Überempfindlichkeit abgetan werden können.




sfo

 
  

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