Schwimmen, betrügen, Zahnausfall: So kannst du deine Träume deuten

 
Träume deuten
Die eigenen Träume deuten


Die eigenen Träume zu deuten ist gar nicht so leicht, wie es zunächst aussieht. Zum einen vergisst man nach dem Aufwachen rasend schnell, worum es im Traum noch mal ging. (In diesem Fall hilft es, Zettel und Stift auf den Nachttisch zu legen und sich direkt nach dem Aufwachen Notizen zu machen!) Zum anderen ist es nicht immer offensichtlich, was ein Traum bedeuten soll.

Träume deuten mit Hilfe eines Traumtagebuchs, in welches man über einen längeren Zeitraum regelmäßig seine Träume notiert, ist spannend. Auf diese Weise lassen sich Muster erkennen und leichter Rückschlüsse auf die Verbindung zwischen Geträumtem und Erlebtem ziehen. Denn diese Verbindung gibt es sehr wohl.

Psychologen und Psychoanalytiker schreiben der Traumdeutung eine wichtige Rolle zu. Fantasieerlebnisse im Schlaf tragen dazu bei, das psychische Gleichgewicht herzustellen. Träume deuten bedeutet auch, dass man wertvolle Informationen über sein Unterbewusstsein und seine Persönlichkeit erhält.

Träume und Schlaf
In einer Nacht reihen sich mehrere Traumphasen aneinander, die unterschiedlich intensiv sein können. Die Ereignisse des Tages werden am Anfang der Schlafphase verarbeitet. Doch erst im sogenannten 'paradoxen Schlafstadium' erreichen die Träume ihre größte emotionale Aussagefähigkeit.

In diesem intensiven Traumzustand bewegen sich die Augenlider, deshalb spricht man von der REM-Phase (Rapid Eye Movement). Während des Schlafes wechseln sich die intensiven Träume der REM-Phase mehrmals mit den schwachen Träumen der NON-REM-Phase ab.

Träume deuten: Wozu ist es gut?
Träume enthalten zahlreiche Hinweise über unsere Bedürfnisse oder über eine bisher unbekannte psychologische Wirklichkeit. Ein Traum, der vom Gegenteil des Gewünschten handelt, kann zum Beispiel ein unterdrücktes Bedürfnis aufdecken, das man sonst aufgrund moralischer Zwänge verdrängt. Eine Traumdeutung funktioniert also wie eine Übersetzung verschlüsselter Symbole.

Die wichtigsten Traum-Theorien
Sigmund Freud hat mit der Erfindung der Psychoanalyse im Jahr 1900 den Grundstein für die modernen Methoden der Traumdeutung gelegt. Freud geht davon aus, dass im Traum ein unbewusstes Bedürfnis befriedigt wird und dass diese Wunscherfüllung nicht spontan interpretiert werden kann. Um die eigenen Träume deuten zu können, muss man zunächst die einzelnen Elemente voneinander trennen und dann im Hinblick auf das persönliche Leben und Umfeld wieder neu zusammenfügen.

Carl Gustav Jung entwickelte einen etwas anderen Ansatz Träume zu deuten: Seiner Theorie nach wird jeder Mensch von einem kollektiven Unterbewusstsein geleitet. Für ihn sind die Symbole und Nachrichten der Träume bei allen Menschen identisch und bilden eine Art Universalsprache.

Auf den nächsten Seiten stellen wir euch die häufigsten Traummotive vor und verraten sieben Schlüssel, die euch helfen, eure Träume zu deuten. Im Traum fliegen, schwimmen, den Partner betrügen oder Zähne verlieren - das ein oder andere kommt euch doch bestimmt auch bekannt vor, oder?


Bild: © Getty Images



jw  

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