Mysteriös & chic: Für Dior ließ sich
John Galliano dieses Jahr vom düsteren
Universum des « Film Noir » inspirieren. In einem unheimlichen Dekor, das an dunkle Seitenstraßen einer gefährlichen Metropole erinnert, präsentierte der Designer eine Frühjahr/Sommer Kollektion, die mit ihrer Aura und Eleganz ganz in der Tradition der Gangsterfilme aus den 30er Jahren stand.
Die ersten, sehr graphischen und sinnlichen Modelle, erinnerten an die junge Lauren Bacall, Femme Fatale und Kundin von Monsieur Dior. Trenchcoat, enger Rock oder Mantel: Die Tagesgarderobe war geprägt von raffinierten Zartrosa-, Haut- und Beigenuancen. Unsere Aufmerksamkeit galt ganz besonders einem herllichen grau lamierten Trenchcoat, den Galliano gewagt mit Python-Shorts kombiniert hatte.
In Sachen Accessoires erfreute sich der Paradiesvogel der französischen Modeelite an einem kunterbunten Mix aus Leder, Seide, Mousseline, Lurex und Spitze.
Für den Abend wagte sich die schöne Abenteurerin in hautenge Abendkleider mit Tülldetails oder gewagt hohem Beinschlitz.
Ein starkes Element der Kollektion war jedoch eindeutig die Lingerie, die bei Galliano drunter oder drüber getragen werden darf, um mit den klassischen Dior-Jacken mit Tennis-Streifen oder Schotten-Karos zu kontrastieren.
Fazit: 45 raffinierte Looks für knapp bekleidete Kino-Beautys, die die Kollektion auf dem Laufsteg bühnenreif präsentierten. Selbst der Maestro himself erschien am Ende der Show in einem Humphrey Bogard Trenchcoat, um das begeisterte Publikum hollywoodlike zu grüßen.
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