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Modemarken im Check: Welche Modemarke passt zu mir & welche Labels sind 2015 angesagt?

Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht von Ann-Kathrin Schöll
Veröffentlicht am 30. Juli 2015

Es gibt Modemarken, in deren Kleidung passt man einfach nicht rein. Entweder sind die Sachen für XS-Figürchen geschneidert oder sie sind viel zu lang geschnitten. Und dann gibt es Modemarken, die passen einfach nicht ins Budget. Im großen Modemarken 1x1 erfahrt ihr, welches Label für welche Figur die ideale Wahl ist, welche Modemarken 2015 angesagt, sowie welche Labels günstig und trotzdem cool sind!

Klar, wer shoppen geht, steuert meistens zuerst die großen Modeketten wie H&M, Zara oder Mango an. Schließlich ist die Kleidung hier nicht nur super trendy, sondern auch schön günstig. Doch es lohnt sich, auch mal andere Läden anzusteuern und neue Modemarken auszuprobieren. Denn Kleidung von H&M & Co. trägt jede zweite Frau. In einem Outfit von anderen Modemarken hebt man sich von der Masse ab und beweist sein Stilgefühl.

Dafür muss man nicht mal tief in die Tasche greifen - wenn man den Sale abwartet. Obwohl der Sommer- bzw. Winterschlussverkauf in Deutschland offiziell abgeschafft wurde, gibt es bei den allermeisten Modemarken immer noch große halbjährlich stattfindende Sales, bei denen ihr euch Schnäppchen sichern könnt. Die wichtigsten Zeiten für Schnäppchenjäger sind übrigens Mitte Juni und Ende Januar. Bei großen Modemarken finden zusätzlich zu diesen Terminen noch Zwischensales statt.

Ihr habt Geld gespart und wollt euch mal mit einem echten Designer-Teil belohnen? In diesem Test erfährst du, welcher Luxus-Designer perfekt zu dir passt!

Welche Modemarke passt zu mir?

Welche Modemarke zu euch passt, hängt zum einen von eurem Modestil und zum anderen von eurem Budget ab. Je nachdem ob ihr einen sportlichen Look habt, romantische Mode vorzieht oder eure Garderobe eher klassisch ist, passen unterschiedliche Modemarken zu euch. Ihr seid euch gar nicht so sicher, welchen Modestil ihr habt? Hier geht's zum Test: Wetten, wir erraten deinen Modestil?

Modemarken für einen lässigen Streetstyle

Habt ihr einen lässigen Modestil und liebt coole Shirts, Jeans und Sneakers in allen möglichen Farben? Dann solltet ihr euch mal bei Urban Outfitters umschauen. In diesen Läden findet ihr viele verschiedene Modemarken in unterschiedlichen Preisklassen, die einen coolen Streetstyle und einen Hauch Hippie-Stil gemeinsam haben. Dort findet ihr garantiert perfekte Festival-Outfits.

Genauso cool, aber etwas günstiger als die Modemarken, die euch bei Urban Outfitters begegnen, ist das Label Monki. Dort kosten Jeans rund 45 Euro. Euer Shopping-Budget ist zurzeit sehr klein? Dann schaut euch bei der Marke Divided von H&M um. Für unter 50 Euro könnt ihr euch dort ein komplettes Outfit zusammenstellen - eine Jeans ist ab 20 Euro zu haben.

Trendy und abwechslungsreich: Diese Modemarke ist unser Geheimtipp!

Ihr seid modebegeistert, folgt aktuellen Trends und lasst euch, was euren Style angeht, von Fashion-Bloggern inspirieren? Dann solltet ihr die Modemarke & Other Stories kennen. Kleidung dieser Modemarke, die übrigens zum H&M-Konzern gehört, ist topaktuell und hochwertig, weswegen eine Jeans im Vergleich zu Modellen von H&M mit rund 65 Euro teurer ausfällt.

Uns haben es besonders die Accessoires von & Other Stories angetan. Der Schmuck macht aus einem schlichten Outfit im Handumdrehen einen Trend-Look. Unser Geheimtipp für die Modemarke & Other Stories: Wartet auf den Sale und schlagt dann zu! Denn unter der reduzierten Ware findet ihr echte Schnäppchen.

Cool, reduziert, modern: Dieses Modelabel solltet ihr kennen

Für alle, die einen reduzierten, modernen Kleidungsstil lieben, der sich von anderen Looks abhebt, ist die Modemarke COS - ebenfalls eine Tochter des H&M-Konzerns - eine tolle Adresse. Die Mode zeichnet sich durch ihr puristisches Design aus. Bedeutet: Keine üppigen Verzierungen, keine wilden Muster, kein Schnickschnack. Für Kleidung dieser angesagten Marke müsst ihr schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Eine Jeans kostet hier 69 Euro.

Übrigens: COS ist ein toller Tipp für mollige Frauen, die mit Mode von Plus-Size-Labels nichts anfangen können. Die Kleidung von COS fällt meistens sehr groß aus, ist weit geschnitten und passt deshalb auch Kurvenstars. Was für die einen Freud, ist für die anderen Leid: Kleine Frauen verlassen die COS-Läden oft gefrustet, weil sie in den Oversize-Schnitten schlichtweg versinken.

Modemarken für Mollige: Die besten Labels für Kurvenstars

Eine erfreuliche Nachricht für alle kurvigen Frauen: Immer mehr Labels bieten Kleidung in großen Größen an. Die Zeiten, in der ihr nur bei Ulla Popken & Co. shoppen konntet, sind damit vorbei. Mittlerweile bieten sogar die großen Modemarken wie H&M und Mango oder auch Asos Kleidung in großen Größen an.

Ihr Vorteil: Die Kleidung für Mollige ist günstiger als von kleineren Modelabels, ist super stylisch und kein bisschen altmodisch. Bei H&M nennt sich die Kollektion für Mollige übrigens "H&M +" und startet bei der Kleidergröße 44. Bei Mango finden Mollige unter dem Kollektionsnamen "Violeta" stylische Mode in großen Größen und bei asos.de werden mollige Frauen bei der Kollektion "Asos Curve" fündig.

Welche Modemarken produzieren fair?

Die bittere Wahrheit: Zu erkennen, ob eine Modemarke unter fairen Bedingungen produzieren lässt, ist fast unmöglich. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen geht die pauschale Gleichung Höherer Preis = bessere Arbeitsbedingungen nicht auf. Häufig wird die Kleidung von teuren Modemarken in den gleichen Fabriken produziert wie Kleidung von preiswerten Modemarken oder vom Discounter.

Auch die Bezeichnung "Made in ..." sagt nichts darüber aus, ob die Kleidung unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Denn damit ein Teil beispielsweise das Etikett "Made in Italy" tragen darf, reicht es schon aus, wenn nur die Knöpfe in Italien angenäht wurden.

Hinzu kommt, dass für die Herstellung von Kleidung eine ganze Produktionskette nötig ist. Damit die Jeans einer Modemarke später bei euch landet, braucht es viele verschiedene Arbeitsschritte, die in unterschiedlichen Fabriken an unterschiedlichen Orten stattfinden. Das Problem: Die Modemarken, unter denen die Kleidung am Ende verkauft wird, sind nicht in den kompletten Produktionsweg involviert, sondern sie kaufen nur das Endprodukt, also die fertige Jeans, von den Produzenten ab.

Ihr merkt, die Frage "Welche Modemarken produzieren fair?" ist nicht leicht zu beantworten. Eine Annäherung an dieses Thema und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilbranche versucht die Non-Profit-Organisation "Kampagne für saubere Kleidung" zu erreichen.

Noch mehr Styles und angesagte Modemarken findet ihr auf Pinterest!

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