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Schluss mit Photoshop: Diese Kampagne will Retusche in Werbeaufnahmen verbieten

von Redaktion Veröffentlicht am 20. Juli 2015
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Eine neue Kampagne setzt sich dafür ein, dass der Einsatz von Photoshop bei Werbekampagnen endgültig verboten wird.

Der israelische Modefotograf Adi Barkan kämpft bereits seit 16 Jahren gegen den Einfluss, den die Modeindustrie auf junge Frauen und Mädchen hat. Magere Models und Photoshop-Retusche führen seiner Meinung nach dazu, dass immer mehr Frauen sich an einem falschen und unrealistischen Körperideal messen. Besonders für junge Mädchen kann das gefährlich werden, wenn sie dem unnatürlichen Schönheitsideal nacheifern.

Das neue Projekt des Fotografen nennt sich 'Real / Unreal Project' (auf Deutsch: 'Echt / Unecht Projekt') und ist eine Initiative gegen den Einsatz von Photoshop bei Werbekampagnen. Die Organisation verlangt, dass mehr Marken und große Modeunternehmen sich dazu bereit erklären, nicht mit untergewichtigen Models zu werben und Retusche nicht mehr dafür zu verwenden, um Körper in Werbeaufnahmen (noch) schlanker zu machen.

Manchmal sind wir uns nicht einmal bewusst, wie stark Werbebilder bearbeitet sind. Aber schaut doch selbst:

Megan Fox © Facebook

Auf der Website von Real/Unreal können Marken sich anmelden und auch Unterstützer ihre Stimme abgeben.

Außerdem bei gofeminin: Models, die nicht der Norm entsprechen und dazu stehen!

Auch auf gofeminin: Diese Models beweisen, dass Schönheit viele Gesichter hat

© Instagram melaniegaydos / diandraforrest / winnieharlow / Hector Garza
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