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Profi-Tricks: So bekommt man kratzige Wollpullover wieder weich!

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 3. Dezember 2017
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Habt ihr auch Pullis im Schrank, die zwar flauschig aussehen, aber angezogen ziemlich kratzbürstig sind? Kein Grund, sie zu verdammen: Mit diesen genialen Tricks wird die Wolle wieder himmlisch weich.

Euch ist ständig kalt? Dann solltet ihr euch Pullis und Cardigans mit hohem Wollanteil zulegen. Anders als Kleidung aus Baumwolle und vielen Chemiefasern hält Wolle nämlich richtig warm. Das Problem: Ist der Pullover aus Schurwolle oder Mohair gefertigt, kann er schnell unangenehm kratzen.

Doch zum Glück gibt es ein paar Tricks und Kniffe, um kratzbürstige Pullover wieder schön weich zu machen.

1. Lieber Wollwaschprogramm statt Handwäsche

Wer glaubt, dass Handwäsche immer schonender als Maschinenwäsche ist, irrt sich. Denn um hartnäckige Verschmutzungen heraus zu bekommen, müsstet ihr im Waschbecken ordentlich schrubben. Das strapaziert die Wollfasern und sorgt dafür, dass sie verfilzen. Die Folge: Der Pulli kratzt noch mehr. Besser und schonender ist das Wollwaschprogramm in der Waschmaschine.

​2. Immer Wollwaschmittel verwenden

Damit sich der Pullover nach dem Waschen weicher anfühlt, solltet ihr immer spezielles Wollwaschmittel verwenden. Das verhindert, dass die Wollfasern verfilzen und kratzig werden. Und Finger weg von Voll- oder Colorwaschmitteln! Die können die Fasern angreifen, wodurch die Kleidung ihre Elastizität und Form verliert.

​3. Ein Klecks Weichspüler wirkt Wunder

Bei Kleidung mit Elasthan-Anteil solltet ihr tunlichst auf Weichspüler verzichten, aber für kratzige Wollpullover ist er eine echte Wohltat. Die in ihm enthaltenen Weichmacher legen sich wie ein Mantel um die Wollfasern und glätten ihre Schuppenoberfläche. Dadurch bekommt der Pulli einen weicheren Griff.

​​4. Nasse Wollpullis liegend trocknen

Für Kleidung aus Wolle ist der Trockner tabu. Denn er kann dafür sorgen, dass die Wolle einläuft. Damit Pulli, Cardigan & Co. nach dem Waschen ihre Form behalten, solltet ihr sie erst sanft in einem Handtuch ausdrücken und dann liegend trocknen lassen. Und: Nicht auf die Heizung oder in die pralle Sonne legen, denn das kann dafür sorgen, dass die Wolle hart wird und kratzt.​

5. Auch mal lüften, statt immer zu waschen

Ist der Pullover oder Cardigan sauber, aber müffelt etwas, reicht es, ihn gut zu lüften und auszuschlagen. Dadurch riecht er wieder angenehm frisch und durch das seltenere Waschen bleiben die Wollfasern lange weich.

Das kratzt mich nicht: Diese Materialien halten warm und sind trotzdem weich

Wer eine sensible Haut hat und trotz der Pflegetipps immer noch ein unangenehmes Kribbeln spürt, sollte von Pullovern aus Mohair oder grober Schurwolle Abstand nehmen. Besser sind Modelle aus glatten Chemiefasern wie Polyester, Acryl oder Polyamid. Ihr Nachteil: Sie sind weniger atmungsaktiv.

Ist im Pullover zusätzlich zu den Chemiefasern Baumwolle oder eine andere Naturfaser wie beispielsweise Kaschmir enthalten, steigt die Atmungsfähigkeit. Solche Pullis sind besonders weich und angenehm auf der Haut.

Edler, wunderbar samtig auf der Haut aber leider etwas teurer sind Pullover aus hochfeiner Merinowolle oder reinem Kaschmir. Hier erfahrt ihr, wie ihr Kaschmirkleidung wascht.

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