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Wie trägt man die bloß? Styling-Tipps für kurze Pullover

Katharina Lindner Veröffentlicht von Katharina Lindner
Veröffentlicht am 16. Februar 2014

Der ist ja schön… Und - schwupps - hat man den Pullover schon in der Hand, faltet ihn zum Begutachten auseinander und stellt dann überraschend fest: Der ist ja total kurz! Und jetzt? Entweder man legt das gute Stück wieder zurück und sucht sich eine neue Beute. Oder man lässt sich auf den Style ein und schleppt ihn mutig zur Kabine. Aber wie kann man das Teil kombinieren? Wir haben die Styling-Tipps!

Wenn man derzeit durch die Modegeschäfte tappert, wird man tatsächlich feststellen: Viele Pullover sind kürzer als sonst. So kurz, dass der Bauch ganz ungeniert zum Vorschein kommt. Oder so knapp, dass beim minimalen Anheben der Arme ein Stückchen Haut hervorblitzt. Wer jetzt denkt, den Textilherstellern wäre die Wolle ausgegangen, der liegt falsch. Kurze Pullover, oder auch 'cropped sweater' (englisch: 'abgeschnittene Sweatshirts') genannt, sind in diesem Frühjahr ein angesagter Fashion-Trend. Irgendwo noch ein Modell rumfliegen, das mal zu heiß gewaschen wurde und nach dem Schleudergang in Mini statt in Maxi wieder aus der Waschmaschine kam? Perfekt.

Bauchfrei ist jetzt angesagt? Keine Panik. Den Trend kann man auch mitmachen, ohne der ganzen Welt seinen Bauchnabel zu präsentieren. Wie? Das verraten wir Ihnen.

Styling-Tipps: Wie trägt man kurze Pullover am besten?

Schon mal vorweg: Kurze Oberteile verkürzen den Oberkörper optisch. Deshalb sollte man unbedingt darauf achten, dass sich die Proportionen nicht zu stark verschieben. Cropped Sweater sind auch leider nicht die optimale Wahl für Frauen mit großer Oberweite. Zum einen wird der Busen stark betont, zum anderen lässt der kurze Schnitt den Oberkörper wuchtiger erscheinen als er ist. Etwas breiter machen auch kastenförmige Modelle.

  • ​Wo kein Stoff ist, muss eben einfach Stoff hin. Gegen die Materialknappheit helfen Tops und Shirts. Hallo, Lagen-Look! Idealerweise sind die Oberteile etwas länger geschnitten, damit auch wirklich kein Stückchen nackte Haut hervorblitzt. Schön sieht es aus, wenn der Stoff locker über den Bund fällt. Wer Shirt und Top in den Bund steckt, sollte unbedingt darauf achten, dass sich das Material nicht 'aufbläht', sondern flach anliegt. Besonders dann, wenn man selbst keinen flachen Bauch hat. Die erweitere Stoffzone lenkt den Blick nämlich direkt auf die Körpermitte. Röllchen verstecken kann man da vergessen.

  • ​Noch eine Möglichkeit, die stofffreie Zone in ein Textil-Gebiet zu verwandeln, sind Blusen und Hemden. Übrigens unser Lieblings-Layering-Style! Egal, ob Jeanshemd, Seidenbluse oder Baumwoll-Tunika - wenn Kragen, Ärmelbündchen und ein Stückchen Stoff vom Oberteil hervorblitzen, hat der kurze Pullover einen ebenbürtigen Fashion-Partner gefunden.

  • Wir brauchen Stoff! Das dürfte jetzt wohl klar sein. Wer keinen dritten Modepartner ins Boot holen möchte, um den Bauch zu verstecken und das fehlende Material eines Kurzpullis zu kompensieren, der muss sehen, dass er den Bedarf irgendwie anders deckt. Bleibt also nur das Unterteil. Die Lösung: Hosen und Röcke, die taillenhoch geschnitten sind. Wie praktisch, dass der Schnitt gleichzeitig ein kleines Bäuchlein kaschiert.

  • Stoff von oben bis unten hat man bei einem Kleid. Also: Dazu einfach einen kurzen Pullover kombinieren und der Look ist komplett. Hier blitzt dann auch garantiert nirgendwo Haut hervor.

  • Hose oder Rock anziehen, kurzen Pullover drüber ziehen - fertig. Wer es sich leisten kann, zeigt einfach ganz ungeniert seine Körpermitte und lässt Stoff Stoff sein. Die Betonung liegt allerdings tatsächlich auf 'wer es sich leisten kann'. Heute schon Sport gemacht?

Verwandte Tags #Saisonale Modetrends#Typberatung

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