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2. Solo-Album 'tief'Vince Bahrdt bringt sein zweites Solo-Album heraus | |||||||||
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„Wenn man unglücklich verliebt ist, ist es am einfachsten, denn dann kann man den ganzen Tag über schreiben und komponieren. Dann sprudelt es nur so aus einem heraus. Dann findet man die richtigen Worte, die richtigen Töne und die richtigen Harmonien.“ Und die hat Vollblutmusiker Vince definitiv gefunden. Im September kam sein zweites Soloalbum 'tief', sein "Baby“, auf den Markt und überzeugt mit poetischen Texten, großartigen Klängen und „tief“-Gang eben. Großen Wert legt Vince bei seinen Songs auf Authentizität. So sind Vince Bahrdts Lieder „autobiographische Bruchstücke. Die stärksten Songs sind die ehrlichsten.“ Aber so viel von sich preiszugeben ist auch ein bisschen wie Seelen-Striptease. Fühlt sich das nicht eigenartig an? „Ein bisschen schon. Aber die Dinge, die sehr autobiografisch sind, verpacke ich so, dass es viele Möglichkeiten gibt, das zu interpretieren. Ich male nicht in großen Lettern mein Gefühlsleben an die Wand. Dafür bin ich nicht der Richtige“, erklärt Vince. Damit Vince sich nicht allein emotional nackig machen muss, hat er sich für sein Album 'tief' prominente Besatzung mit an Bord geholt: In 'Gebet' gibt Ben Becker ein vertontes Gedicht zum Besten, in 'Habsucht' ist Udo Lindenberg als Duettpartner am Start und 'Vergebung' ist ein gesungenes Gespräch mit Cosma Shiva Hagen. Ganze schönes Name-Dropping, das Vince da betreibt. Dennoch: am Anfang standen die Lieder, alles war bereits eingesungen - und dann kam die Prominenz dazu. Und wie arbeitet es sich mit so hochkarätigen Stars? „Udo hat einfach Charisma in seiner Stimme, den kann man mögen oder nicht. Udo spaltet ja sehr, was letztlich jeden guten Künstler ausmacht. Ich dachte, ich muss dieses Album mal ein bisschen ernster angehen. Eigentlich wollte ich nur für mich mein nächstes kleines Werk schaffen, und plötzlich hatte ich Udo Lindenberg mit drauf.“ Und: „Cosma hat am Anfang gesagt: ‚Singen ist nicht so mein Ding, ich hab noch nie gesungen.‘ Wir haben es einfach probiert, waren einen Tag im Studio und alles war super.“ Name-Dropping hin oder her, Hauptsache ist doch, dass „die Songs zu den Menschen passen.“ Und das tun sie. Weiter auf Seite 2: Von Lampenfieber und Außerirdischen sf | |||||||||
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Veröffentlicht von Sabrina Frangos
am 23/09/2011 | |||||||||
Inhaltsverzeichnis
Vince Bahrdt: authentisch, melancholisch und ein echtes Kind
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