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Angst vor Homo-Protest? Russland verweigert Visum für Selena Gomez

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 20. September 2013

Russland verweigert Sängerin Selena Gomez das Arbeitsvisum, weil die Behörden befürchten, die Sängerin könnte sich auf der Bühne für die Rechte von Schwulen und Lesben stark machen.

Selena Gomez muss zwei Konzerte ihrer Welttournee absagen, weil sie kein Arbeitsvisum für Russland bekommt. Die für Montag und Mittwoch in St. Petersburg und Moskau geplanten Konzerte ihrer 'Stars Dance' Tour mussten abgesagt werden, weil die 'Come & Get It' Sängerin auf einer Art 'Roten Liste' stehe, berichtet 'E! News'. Die Behörden befürchten angeblich, dass sich Gomez bei ihren Konzerten, ähnlich wie Madonna und Lady Gaga zuvor, für die Rechte von Schwulen und Lesben stark machen könnte.

Der russischen Regierung sind Forderungen von Künstlern nach mehr Gleichberechtigung für Homosexuelle ein Dorn im Auge. Laut dem Konzertveranstalter von Selena Gomez gibt es deswegen seit kurzem neue Einreisebestimmungen für ausländische Künstler. Die Regierung habe die Namen mehrerer Künstler auf eine Liste gesetzt, die es ihnen erschwert, ein Arbeitsvisum für Russland zu bekommen.

Als Madonna sich im März 2012 bei einem ihrer Konzerte in Russland für mehr Gleichberechtigung einsetzte, wurde ihr von Seiten der Regierung 'homosexuelle Propaganda' vorgeworfen und der Fall ging vor Gericht. Ein Sprecher von Gomez hat angekündigt, nun gar nicht mehr nach Russland zu reisen.

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