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Christian Ulmen fühlt sich als Hausmann diskriminiert

von Redaktion Veröffentlicht am 10. Juli 2013

Keine Wickelkommode auf der Herrentoilette, kein Platz für den Kinderwagen im Zug... Christian Ulmen hat es als Papa und Hausmann nicht leicht.

Christian Ulmen fühlt sich in Deutschland mit Kind oftmals diskriminiert. Der Schauspieler, der mit seiner Frau Collien Ulmen-Fernandes ein einjähriges Kind großzieht, wechselt sich beim Aufpassen immer mit seiner Gattin ab. "Meine Frau hat gerade sechs Wochen in England gedreht. Da war ich komplett Hausmann", erzählt der 37-Jährige stolz. Als solcher fühlt er sich aber dennoch "noch immer diskriminiert. Oder kennen Sie etwa eine Herrentoilette mit Wickelkommode?"

Im Interview mit 'Bunte' kann er derweil von Situationen berichten, die ihm das Leben mit Baby schwer machen. So sei er kürzlich mit Kind, Kinderwagen, Koffer mit dem Zug zu den Großeltern gereist und habe dabei den Gang blockiert. "Keiner sagt was. Aber du spürst die Blicke, alle sind mächtig genervt, weil sie nicht durchkommen", so Ulmen, der dann unglücklicherweise beschloss, den Kinderwagen zusammenzuklappen, während er das Kind zwischen den Knien hatte. "Dann macht der Zug 'ne Kurve, das Kind fällt hin. Ich nehme es hoch, dann fällt der Kinderwagen um. Ich das Kind im Arm, mit der Hand umklammere ich den Wagen, da kippt der Koffer um..." Hilfe habe er dabei nicht erhalten.

Seine Frau stellte dabei vor kurzem selbst klar, dass es ihr "extrem wichtig" sei, dass auch der Mann bei der Erziehung mitanpackt. "Ich bin wirklich erstaunt, wie viele Männer aus der heutigen Zeit sich noch total aus der Kindererziehung raushalten", wunderte sie sich in der 'Gala'.

Christian Ulmen & Collien Ulmen-Fernandes © Getty Images
von Redaktion

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