David Duchovny will auf die Uni

Veröffentlicht am 20. April 2010

David Duchovny hofft, er könne seinen Doktor in vergleichenden Literaturwissenschaften irgendwann abschließen, glaubt jedoch, dass das unwahrscheinlich sei.
Der 'Californication'-Darsteller, der mit seiner Frau Tea Leoni die elfjährige Tochter Madeleine und den siebenjährigen Sohn Kyd hat, meint, er würde oft darüber nachdenken, seinen Doktor in vergleichenden Literaturwissenschaften nachzuholen. Das hält er jedoch für unwahrscheinlich.
"Als meine Karriere abhob konnte ich es mir nicht leisten, weiter Zeit in meinen Doktor zu investieren. Aber mich interessiert Literatur immer noch", erklärt Duchovny, der die Yale-Universität verließ ohne zu promovieren. "Ich würde meine Arbeit gerne abschließen, weiß aber, dass ich das nie werde. Es ist als wäre ich schon fast ein Chirurg, das bedeutet jedoch nicht, dass ich sofort jemanden operieren werde."
Der 40-jährige Bücherwurm hat gerade ein Drehbuch fertig gestellt, das aber leider zu aufwändig für einen Film sei. Jetzt zieht er in Betracht, daraus einen Roman zu machen.
Gegenüber der 'Sunday-Times' verrät Duchovny: "Mir schweben Dinge fürs Schreiben und Regie führen vor, aber die Skripte, die ich schreibe, scheinen in der unabhängigen Welt, zu der ich mich vor 10 Jahren, als ich 'Akte X' abschloss, gewandt habe, abzustürzen." Filme wie die, die ihm vorschweben, zu produzieren, sei deshalb nicht leicht. Zwar zweifelt Duchovny nicht an ihrem potenziellen Erfolg, trotzdem sei es schwer, dies den Verantwortlichen klar zu machen. "Irgendwann denke ich, wird jemand die Chance ergreifen und mir das Geld für die Produktion geben", meint er jedoch zuversichtlich. "Ich habe den ganzen vergangenen Winter an diesem Skript gearbeitet und meiner Meinung nach ist es ziemlich derb. Ich weiß nicht, ob es für einen Film geeignet ist oder nicht. Ich hoffe es. Ansonsten würde ich es in einen Roman umschreiben."

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