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Jackson-Arzt: Conrad Murray nach zwei Jahren schon wieder auf freiem Fuß

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 28. Oktober 2013

Conrad Murray wurde nach nur zwei Jahren Haft wegen guter Führung entlassen.

Zwei Jahre ist es her, dass Conrad Murray wegen fahrlässiger Tötung von Michael Jackson verurteilt wurde. Heute konnte der ehemalige Jackson-Arzt das Gefängnis vorzeitig verlassen - wegen guter Führung. Der in Ungnade gefallene Mediziner war zu vier Jahren Haft wegen der Tötung von Michael Jackson, der 2009 an einer Propofol-Vergiftung starb, verurteilt worden.

Nach der Hälfte seiner Haftzeit konnte der 60-jährige Arzt am Montag seinen Koffer packen. Er wurde heimlich durch einen Hinterausgang der Strafanstalt in Los Angeles entlassen, da um seine Sicherheit gefürchtet wurde, nachdem eine Gruppe von Jackson-Fans vor dem Gefängnis ihr Lager aufgeschlagen hatte, um auf Murray zu warten.

Wie der US-amerikanische Nachrichtensender 'CNN' berichtete, will sich der ehemalige Leibarzt nun um die 15-jährige Tochter Paris von Michael Jackson kümmern und ihr helfen.

Die Anwältin des Hollywood-Mediziners, Valerie Wass, erzählte den wartenden Reportern, dass ihr Klient sich darauf freue, "seine Familie zu umarmen" und dass er plane, seine ärztliche Zulassung erneuern zu lassen, um bald wieder als Arzt arbeiten zu können und Menschen helfen zu können.

"Er will sich Zeit nehmen und seine Familie sehen", erklärt Wass im Interview. "Glauben Sie mir, wenn Sie zwei Jahre an diesem Ort eingesperrt waren, ist es ein emotionaler und physischer Schock."

Murray soll Berichten zufolge in der Haft begonnen haben, eine Autobiographie zu schreiben und hofft nun, dass sich Verlage dafür interessieren werden. Im Buch schreibt der Star-Arzt auch über den 'King of Pop' und gibt anderen die Schuld für dessen überraschenden Tod. Ein Insider erzählte 'TMZ': "Während seiner Zeit im Gefängnis schrieb Murray große Teile des Buchs über sein Leben und seine Zeit mit Michael Jackson."

Der Kardiologe, der als Jacksons persönlicher Arzt engagiert wurde, als dieser sich auf sein Comeback vorbereitete, versicherte, dass er dem 'Thriller'-Sänger nur nächtliche Infusionen Propofol gegen seine Schlaflosigkeit gab und bestand darauf, dass Jackson sich die tödliche Dosis in der Nacht seines Todes selbst zuführte. Nach einem zweimonatigen Prozess beschloss die Jury jedoch, dass Murrays Nachlässigkeit zum Tod des Popstars führte und befand ihn deshalb der fahrlässigen Tötung für schuldig.

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