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Tragischer Tod: Bodybuilderin stirbt an Protein-Überdosis

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 16. August 2017
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Die Bodybuilderin Meegan Hefford war gerade einmal 25 Jahre alt.

Meegan Hefford war allem Anschein nach eine gesunde, starke, junge Frau, die für ihr Leben gerne im Fitnessstudio trainierte. Umso größer war der Schock, als die leidenschaftliche Bodybuilderin mit gerade einmal 25 Jahren urplötzlich starb.

Am 19. Juli 2017 wurde die Australierin in ihrer Wohnung in Mandurah von einem Makler bei einer Routine-Inspektion bewusstlos auf dem Boden liegend gefunden. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, doch den Ärzten war es ein Rätsel, warum die junge Frau immer mehr an Gehirnaktivität verlor.

Gendefekt verhinderte Abbau großer Proteinmengen

Zwei Tage später konnten die Ärzte nur noch ihren Hirntod feststellen und diagnostizierten Meegan mit dem seltenen Harnstoffzyklusdefekt, einer Stoffwechselerkrankung, bei dem ein erhöhter Ammoniakgehalt im Blut zu Nervenschäden führen kann. Der Defekt ist zwar behandelbar, doch wurde bei Meegan nicht rechtzeitig erkannt.

Heute, etwa zwei Monate nach dem tragischen Tod, ist klar, dass der Gendefekt Meegans Körper daran hinderte, die großen Mengen an Protein abzubauen, die sie zu sich nahm. In Vorbereitung auf einen Bodybuilding-Contest ernährte sich die Sportlerin extrem proteinreich und nahm dazu noch Protein-Shakes und Nahrungsergänzungsmittel zu sich, wie 'PerthNow' berichtet.

Wenige Tage vor ihrem Tod fühlte sie sich "komisch"

Michelle White, Meegans Mutter, erzählte im Interview, dass sie sich schon länger um ihre Tochter sorgte. Meegan hatte sich Anfang Juni beschwert, dass sie sich "komisch" fühle. "Ich sagte zu ihr, 'Ich glaube, du übertreibst es im Fitnessstudio, entspann dich, mach etwas langsamer'", so Michelle.

Doch ihre Tochter war nie zuvor schwer krank gewesen und so war es für die Mutter ein Schock. "Selbst im Krankenhaus sah sie nicht krank aus", sagt sie weiter. "Sie sah wunderschön aus."

Meegan hinterlässt eine 7-jährige Tochter und einen 5-jährigen Sohn. Wir wünschen ihrer Familie in dieser schweren Zeit alles nur erdenklich Gute.

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