Krallen raus: Rachel Weisz spielt gerne böse Mädchen

Veröffentlicht von Heike Schmidt
Veröffentlicht am 4. Januar 2013

Rachel Weisz sieht aus wie Schneewittchen, steht aber eher auf den Part der bösen Stiefmutter - zumindest im Film. Die Schauspielerin gestand jetzt in einem Interview, dass sie auf der Leinwand gerne mal so richtig böse ist. Gelegenheit dazu hatte die 42-jährige Schauspielerin und Ehefrau von James Bond-Darsteller Daniel Craig unlängst in ihrer Rolle in dem Fantasy-Epos 'Die fantastische Welt von Oz'.

Krallen raus: Rachel Weisz spielt gerne böse Mädchen

Der Film ist die Vorgeschichte zum Klassiker 'Der Zauberer von Oz'. Darin spielt Weisz die Rolle der Evanora, die böse Hexe des Ostens. An der moralischen Verkommenheit ihres Charakters fandt die Schauspielerin sichtlich gefallen. ''Sie (Evanora) ist jemand, der es sichtlich genießt, richtig, richtig böse zu sein'', erklärte Weisz dazu im Interview mit der britischen 'Daily Mail'.

Rachel Weisz
Filmschauspielerin
geboren 07.03.71

''Ich habe es genossen sie zu spielen. Sie ist ein böses, böses Mädchen.'' Bei der Darstellung ließ sich die 42-Jährige auch von den Ikonen des alten Hollywoods inspirieren. ''Kennt ihr noch die altmodischen Schwarzweiß-Filme mit Barbara Stanwyck und anderen Frauen, die böse Mädchen spielten? Sie genossen es wirklich, böse zu sein, und hatten Spaß dabei. Tja, so ist auch Evanora. Das ist wie Sport für sie. Ich hatte auch viel Spaß beim Bösesein.“

Während sie sich auf der Leinwand austobt, lässt es Weisz zu Hause eher ruhig angehen. Sie nutzt die Zeit mit ihrem Mann, um die Seele baumeln zu lassen. ''Ich liebe es, mit Daniel verheiratet zu sein'', schwärmt sie. ''Es gibt mir ein wunderbares Gefühl der Stabilität und Bodenständigkeit. Ich bin dadurch zwar nicht häuslicher geworden oder so - man wird durchs Heiraten nicht automatisch zur besseren Köchin - aber ich bin momentan sehr glücklich. Extrem glücklich, um genau zu sein.''

Wir finden: Rachel Weisz darf im Film die böse Hexe sein und ist privat glückliche Ehefrau. Besser kann man’s ja nicht treffen, oder? Andersherum wäre es für uns sicher auch spannend - nur Daniel Craig hätte dann weniger zu lachen.'

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