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Rapperin M.I.A: Das Stinkefinger-Mädchen muss zahlen

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 25. September 2013

Weil sie in der Halbzeitpause des Superbowls den Mittelfinger gezeigt hat, soll sie blechen. Das findet die Künstlerin jedoch absolut lächerlich und reine Zeitverschwendung.

M.I.A. ist stinksauer über ihre Geldstrafe. Die 'Paper Planes'-Sängerin streckte bei der Halbzeitshow des Superbowls 2012, während der sie gemeinsam mit Madonna und Nicki Minaj auftrat, ihren Mittelfinger vor die laufenden Kameras. Nun lässt sie ausrichten, dass ihre dafür verhängte Geldstrafe von 1,5 Millionen Dollar "total lächerlich" sei und sie als "Sündenbock" genutzt werde.

Die genervte Rapperin nannte in einem am Montag (23. September) veröffentlichten Video die Tanzeinlagen der leicht bekleideten Cheerleader um einiges anstößiger als ihre Geste.

"Es gab eine Gruppe von zehn bis 15 Cheerleadern, junge schwarze Mädchen, die Madonna an einer dortigen High School fand und die alle unter 16 waren", schimpft M.I.A. "Sie trugen alle Cheerleader-Outfits, wackelten mit den Hüften und machten ihre Beine breit, alles in sexuell provokanter Manier. Und nun bin ich der Sündenbock, um den Leuten zu zeigen, was in Amerika als anstößig gilt."

Die 38-jährige Engländerin findet ihre Strafe überflüssig und macht das in ihrer Videonachricht auch klar: "Das alles ist eine riesige Zeitverschwendung, eine riesige Geldverschwendung und eine wunderbare Darstellung der Macht von Unternehmen. Sie wollen, dass ich auf die Knie falle und um Verzeihung bitte, damit sie mir auf den Handrücken klopfen können."

Die 'National Football League' -kurz 'NFL'- verklagte M.I.A., die mit bürgerlichem Namen Maya Arulpragasam heißt, gemeinsam mit der 'American Arbitration Association' im März 2012, obwohl der Sender NBC sowie die 'Federal Communications Commission' beide sagten, dass sie das Vergehen nicht weiter verfolgen wollten.

Die Beschwerde nannte M.I.A.s ausgestreckten Mittelfinger eine "anstößige Geste", was eine "schamlose Missachtung der Werte zeigt, die den Grundstein der Marke 'NFL' sowie des Superbowls darstellen".

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