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Roman Polanski: Verhandlung vertagt

von Redaktion Veröffentlicht am 26. Februar 2015

Der polnische Regisseur wohnte gestern einer Gerichtsanhörung bei, die seine Auslieferung an die USA verhandelt. Die Entscheidung wurde allerdings vertagt.

Roman Polanski erschien gestern vor Gericht in Krakau. Der erfolgreiche Regisseur wohnte einer Anhörung bei, die den Antrag der USA auf seine Auslieferung verhandelte. Dieser Antrag bezieht sich auf eine Verurteilung Polanskis aus dem Jahr 1977, weil er mit der damals 13-jährigen Samantha Geimer während eines Fotoshootings geschlafen haben soll.

​Reportern wurde der Zutritt zum Gerichtssaal verwehrt. Nach Informationen von 'Sky News' wurde eine Entscheidung des Gerichts allerdings auf April vertagt. Grund dafür seien zusätzliche Dokumente, die von den Anwälten des Oscarpreisträgers eingereicht wurden und für ein Urteil noch untersucht werden müssen. Die Dokumente sollen in Zusammenhang mit dem gescheiterten Auslieferungsverfahren gegen Polanski stehen, das 2010 in der Schweiz stattfand.

​Der 81-Jährige wohnt seit 1978 in Paris, da Frankreich eines der wenigen europäischen Länder ist, das die Auslieferung seiner Bürger an die USA verbietet. Zur Zeit arbeitet der 'Chinatown'-Regisseur allerdings an einem Film, den er in Polen drehen möchte. Sein neues Werk soll das Leben von Alfred Dreyfus behandeln, einem französisch-jüdischen Militäroffizier aus dem 19. Jahrhundert, der ungerechtfertigt wegen Landesverrats verurteilt wurde.

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