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Amy Winehouse: Todesumstände werden neu untersucht

Veröffentlicht von Axel Wiegand
Veröffentlicht am 18. Dezember 2012

Starb Amy Winehouse wirklich an einer Alkoholvergiftung? Nachdem Zweifel am Obduktionsbericht aufgetaucht sind, wird die Todesursache der Sängerin, die im Juli 2011 tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden wurde, neu untersucht.

Amy Winehouse: Todesumstände werden neu untersucht

Grund für die erneute Untersuchung soll die fehlende Qualifikation der damals zuständigen Gerichtsmedizinerin Suzanne Greenaway sein. Greenaway leitete die Obduktion und kam zu dem Ergebnis, dass Amy Winehouse an einer Alkoholvergiftung starb. Allerdings hätte sie die Untersuchung gar nicht leiten dürfen! Um in Großbritannien als Gerichtsmediziner arbeiten zu dürfen, muss man fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen können. Die hatte Greenaway nicht, als ihr Mann, Dr. Andrew Reid, ihr den Posten in der Gerichtsmedizin zuschusterte. Als die fehlende Qualifikation im Herbst 2011 ans Licht kam, trat Greenaway von ihrem Posten zurück. Ihr Mann wurde erst suspendiert, im Februar 2012 kündigte er dann seinen Posten.

Amy Winehouse
Songwriter, Sänger
geboren 14.09.83
gestorben 23.07.11

Nun wird der Fall Amy Winehouse noch einmal von vorne aufgerollt. Dass bestätigte Dr. Shirley Radcliffe, die vorläufige Gerichtsmedizinerin Nordlondons, selbst. "Ich kann bestätigen, dass eine Untersuchung des Todes von Amy Winehouse im St. Pancras Coroner's Court stattfinden wird."

Amy Winehouses Familie verspreche sich allerdings keine neuen Erkenntnisse von dieser Untersuchung, wie ein Sprecher der Familie betonte. Die Familie sei mit der ersten Obduktion zufrieden gewesen, heißt es weiter.

Amy Winehouse © SIPA

Wir finden: Zwar ist es lobenswert, dass die Londoner Gerichtsmedizin zu ihrem Fehler steht und eine erneute Obduktion einleitet, doch für die Angehörigen von Amy Winehouse wird die Untersuchung wieder einige Wunden aufreißen ... Daher wünschen wir ihrer Familie viel Kraft für die bevorstehende Zeit!

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