Natürliche Hautpflege gegen Falten | |||||||||||||||
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Natürliche Wirkstoffe gegen Falten Auch heute noch investieren konventionelle Beauty-Marken viel Zeit und hohe Kosten in die Entwicklung neuer, rein synthetischer Wirkstoffe. Doch immer häufiger enthalten ihre Produktneuheiten kosmetische Substanzen, die zu einem großen Teil natürlichen Ursprungs sind. Man hat erkannt: Die Natur - das größte Labor der Welt - ist ein schier unerschöpflicher Lieferant hochwirksamer Beauty-Helfer. Vor allem für das Beauty-Problem Nummer eins - Falten - hält sie eine Fülle an Wirkstoffen bereit. > Pflanzliche Fette Argan-, Mandel- oder Olivenöl sind reich an einem Gemisch aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, das in seiner Zusammensetzung dem natürlichen Hautfett ähnelt. Sie sind also nicht nur sehr gut verträglich, sondern können optimal in die obersten Hautzellen integriert werden. Auf diese Weise glätten sie die Haut bei regelmäßiger Verwendung nachhaltig. Aber pflanzliche Öle können noch mehr: Sie stärken die natürliche Schutzfunktion der Haut und schützen sie so vor Feuchtigkeitsverlust und Reizungen. Trockenheitsfältchen und Rötungen sind damit kein Thema mehr. Ein echter Trumpf in Sachen Falten-Prävention ist auch Vitamin E, das einige pflanzliche Öle neben den Fettsäuren noch enthalten. Argan-Öl ist zum Beispiel reich an Vitamin E in Form von Tocopherolen. Das Vitamin verbessert den Feuchtigkeitsgehalt der obersten Hautschicht (Hornschicht), beseitigt kleine Fältchen und glättet die Haut. In tieferen Hautschichten wirkt es ebenfalls der Faltenbildung entgegen. Durch seine antioxidative Wirkung schützt es die Zellen aktiv vor schädlichen Folgen von Zigarettenrauch, zu viel Sonne oder einem hektischen Lebensstil. Oxidativer Stress gilt heute als eine der Hauptursachen für vorzeitige Hautalterung.
Seit einiger Zeit werben Anti-Falten-Cremes mit dem Begriff „Polyphenole“. Poly-was? Was sehr chemisch klingt, sind tatsächlich rein pflanzliche Substanzen, die vor allem in buntem Gemüse und Obst stecken. Lange ging man davon aus, dass es sich dabei um Stoffe handelt, die zwar in der Pflanze hergestellt werden, die aber „verzichtbar“ sind. Darum betitelte die Wissenschaft diese Pflanzenstoffe etwas abschätzig als „sekundär“. Heute weiß man, dass sekundäre Pflanzenstoffe auf vielfältige Weise positiv auf unseren Körper wirken - wie vielfältig und weitreichend wird jedoch noch immer erforscht. Fest steht: Sie helfen, Faltenbildung und Hautalterung zu verzögern. Polyphenole gelangen meist in Form von Pflanzenextrakten in Cremes. Auf der Packung ist dann häufig auch von „Flavonoiden“ zu lesen. Dabei handelt es sich um eine Untergruppe der Polyphenole. Sie stammen zum Beispiel aus grünem Tee, Kaffee oder Weintrauben. Zum Teil kommen Polyphenole auch in isolierter Form zum Einsatz. Ein bekanntes Anti-Falten-Polyphenol ist zum Beispiel Resveratol aus der roten Weintraube. > Fruchtsäuren
Fest steht: Die Wirkungsweise von pflanzlichen Extrakten ist sehr komplex. Sie im Labor zu isolieren ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Häufig stellt man fest, dass der Wirkstoff durch das Herauslösen aus seiner natürlichen Umgebung seine Wirksamkeit verliert. Scheinbar ist es ein kompliziertes Zusammenspiel aus mehreren Stoffen in der Pflanze, das die besondere Wirksamkeit ausmacht. Trotz dieser Schwierigkeiten entdecken Wissenschaftler in der Natur regelmäßig neue, potente Wirkstoffe. hes | |||||||||||||||
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