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Schön im Schlaf: Das leistet eine Nachtcreme für die Haut

Eine Nachtcreme pflegt die Haut während wir schlafen. - Schön im Schlaf: Das leistet eine Nachtcreme für die Haut
Eine Nachtcreme pflegt die Haut während wir schlafen.
Schön im Schlaf - davon können wir leider nur träumen. Dennoch ist die Zeit, in der wir schlafen, von großer Bedeutung für unsere Schönheit. Wenn wir schlafen gehen, beginnt für unsere Haut nach der Tag- die Nachtschicht. Bei ihrer Arbeit können wir sie mit der richtigen Pflege unterstützen. Der Haupthelfer für die Haut ist dabei die Nachtcreme. Wir haben Experten gefragt, wie sie unsere Nachtruhe zum Schönheitsschlaf werden lässt.

Was passiert in der Haut, wenn wir schlafen?

Unsere Haut ist ein vielbeschäftigtes Organ. Tagsüber ist sie damit gefordert, schädliche Einflüsse von außen (z.B. UV-Licht!) abzuwehren. Nachts arbeitet sie an ihrer Regeneration, weiß Sylvia Enders, Director Training von Clarins: „Das Reparatursystem der Haut läuft nachts auf Hochtouren. Auch die Zellerneuerung läuft schneller ab. Kurz nach Mitternacht teilen sich die Hautzellen mit der größten Geschwindigkeit. Die Haut regeneriert sich nun am besten.“

Regeneration heißt konkret: Die Haut repariert Zellschäden, die z.B. durch die Sonne entstanden sind, gleicht Feuchtigkeitsverluste aus und sorgt dafür, dass ihr Schutzmantel (der sogenannte Hydrolipidfilm) wieder optimal funktioniert. Klingt nach einem vollen Programm, oder? Kein Wunder, dass sich die Haut freut, wenn wir sie bei ihrer Arbeit unterstützen.

Ausreichend Schlaf ist die wichtigste Maßnahme: "Schlafmangel kann Prozesse in der Haut in Gang setzen, die vergleichbar mit winzigen Entzündungen sind. Dadurch können freie Radikale freigesetzt werden, die schädlich für die Regeneration der Haut sind und zur Hautalterung beitragen," so Dr. Jörn Hendrik Reuter, Anti-Aging Experte von Beiersdorf. Auch wichtig: Eine gründliche Reinigung vor dem Zubettgehen, damit sich die Haut nicht mit Schmutz- oder Make-up-Rückständen plagen muss. Eine weitere, wichtige Unterstützung: die richtige Pflege in Form einer Nachtcreme.

Eine Creme nur für die Nacht?

Braucht man Nachtcremes denn wirklich? Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Produkte für die Nacht nicht von ihren Pendants für den Tag. Sylvia Enders kennt jedoch den Unterschied: „Die Tagescreme hat die Aufgabe, die Haut während des Tages optimal zu schützen und allen Umweltbelastungen sowie 'internen' Belastungen Stand zu halten. Ihre Wirkstoffe und ihre Textur sind darauf abgestimmt. Die Nachtpflege enthält eine Kombination an Aktivstoffen, die Regeneration fördert.“

Hinzu kommt: Nachts ist die Haut durchlässiger - und profitiert davon, dass die Wirkstoffe (z.B. Lipide, Ceramide oder Feuchtigkeitsspender) in Nachtcremes höher dosiert sind. Wer dennoch eine Tagescreme auch nachts verwendet, schädigt die Haut nicht, pflegt sie aber auch nicht optimal. Chemische UV-Filter, die in Tagescremes stecken können und nachts völlig überflüssig sind, können die Haut darüber hinaus unnötig belasten.

Experten für die Nacht (v.l.n.r.): Clarins: Multi-Régénérante Nuit, 50 ml, 71 € / NIVEA: aqua effect Regenerierende Nachtpflege, 50 ml, um 6 € / Clinique: Repairwear Lift Firming Night Cream, 50 ml, 85 € / Decléor: Aroma Night Baume Angelique, 30 ml, 39 € 

Diese Wirkstoffe machen Sinn

Weil sie ein Plus an Pflegesubstanzen oder pflegenden Ölen enthalten, erscheinen Nachtcremes oft reichhaltiger als Tagescremes. Frauen mit öliger Haut brauchen jedoch nicht auf die Nachtpflege zu verzichten. Es gibt auch leichte Nachtcremes bzw. Nachtcremes, deren Öle auch von der schnell fettenden Haut gut aufgenommen werden. Als Wirkstoffe sind für jeden Hauttyp folgende zu empfehlen:

  • Retinol (Vitamin A): in der Haut in Vitamin-A-säure umgewandelt, unterschützt Retinol die Regeneration der Haut und mildert dadurch u.a. auch Fältchen.
  • Vitamin E: Das Vitamin unterstützt durch seine antioxidative Wirkung die Haut bei der Reparatur von Zellschäden.
  • Hyaluronsäure: Die wasserbindende Substanz füllt die Feuchtigkeitsreservoirs der Haut wieder auf.
  • Coenzym Q10: Das Coenzym fördert den Energiestoffwechsel der Hautzellen.

Grundsätzlich sind es jedoch nicht einzelne Wirkstoffe, die die Qualität einer Nachtcreme ausmachen, sondern die Summe aller Inhaltsstoffe. Setzen Sie auf hochwertige, pflanzliche Öle um die Pflegeleistung der Nachtcreme zu erhöhen und verzichten Sie auf Paraffinöl (Mineralöl)-haltige Produkte. Paraffinöl hat in erster Linie eine Schutzfunktion, auf die die Haut in der Nacht gut verzichten kann. Pflanzliche Öle wie Arganöl helfen ihr dagegen bei der Regeneration ihres natürlichen Schutzfilms.

Öfter mal  'ne Pause?
Eine Creme für den Tag, eine für die Augen, eine für die Nacht ... da kann man vor lauter Cremen schon mal auf die Idee kommen, die Haut bräuchte ab und an auch mal eine Pause von der ganzen Pflege. Tatsächlich bringt es der Haut aber nichts, oben ohne ins Bett zu gehen. Sie muss sich dann einfach nur ohne pflegende Unterstützung durch die Nachtcreme regenerieren. Einen Vorteil hat sie durch den Verzicht jedoch nicht.

Ob die Nachtcreme mit der Haut ein erfolgreiches Bündnis eingeht, sieht man übrigens sofort: Blickt Ihnen am Morgen beim Blick in den Spiegel eine sichtlich erholte Haut mit weniger Knitterfältchen und mehr Frische entgegen, haben Sie den idealen Bettgefährten gefunden.





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Veröffentlicht von
am 04/02/2013
Die Lesernote:3/5 
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