Gefühle analysieren und ansprechen |
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Ihr Gefühlsprofil
Sie reagieren in angemessener Wei- se und bedacht. „Sie verstehen es ausgezeichnet, Ihre Gefühle zu identifizieren und zu entschlüsseln“, erklärt die Psychologin Elisabeth Couzon. Freude, Zorn, Traurigkeit oder Scham: Sie versuchen zu ergrün- den, was genau Sie spüren, bevor Sie sich äußern. Nicht böse, sondern ganz ruhig und gelassen sprechen Sie Ihre Emotionen an und können sie dadurch viel besser verarbeiten.
Ihr Trumpf
In welche Situation auch immer Sie geraten, Sie lassen sich nicht aus der Fassung bringen. „Sie verstehen es, ruhig zu bleiben und begegnen Ihren Gesprächspartnern, ohne sie für all Ihr Unheil verantwortlich zu machen.“ Ein weiterer Pluspunkt: Sie nehmen Ihre Gefühle als kleine Alarmsignale wahr, die es Ihnen erlauben, in aller Ruhe die geeignete Lösung für Ihr Problem zu finden.
Die Ursache
„Als Kind haben Ihre Eltern Sie bestärkt, Gefühle und Gedanken auszudrücken“, erklärt die Psychotherapeutin. Als Ihre Eltern Ihnen beigebracht haben, dass jede Emotion ihre Berechtigung hat, vermittelten sie Ihnen gleichzeitig, dass nicht alle Verhaltensweisen, beispielsweise Wutausbrüche, zulässig und akzeptabel sind.
Das Risiko
Es ist grundsätzlich gut, Gefühle auszudrücken, aber es gibt Momente, in denen es sinnvoller ist, nicht anzusprechen, was man gerade spürt: In Liebesdingen zum Bei- spiel besteht mit der Thematisierung aller Emotionen die Gefahr, den Zauber in der Beziehung zu zerstören.
Der Tipp der Psychologin
„Wenn Sie über Ihre Gefühle sprechen, geben Sie Acht, immer ‚Ich‘ und niemals ‚Du‘ zu sagen. Ein Beispiel: ‚ich fühle mich verletzt‘ und nicht ‚du tust mir weh‘.“ Dies ist ein gutes Hilfsmittel, um Gefühle abzuleiten, ohne damit bei aller Welt Schuldgefühle zu erzeugen.
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