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Die Selbstbefriedigung bei Frauen - eine Stimulation der Klitoris - gipfelt in einem weiblichen Orgasmus und einem Gefühl glücklicher Erleichterung. Erfahren Sie mehr über dieses intime Vergnügen...
Ein Tabuthema
Der Ausdruck Masturbation stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus: "manus" (Hand) und "stuprare" (sich beflecken, beschmutzen) zusammen. Man versteht sofort, warum diese Praktik in der Vergangenheit jahrelang als verwerflich galt. Die katholische Kirche vertritt heute noch die Ansicht, dass Selbstbefriedigung pervers ist. Heutzutage sind die Sitten freizügiger geworden, trotzdem geben nur wenige Frauen offen zu, dass sie sich selbst befriedigen (dabei masturbieren 45% der Frauen regelmäßig). Fühlen sich die Frauen schuldig oder ist es ihnen peinlich? Eines steht jedenfalls fest: Die Erziehung spielt eine ausschlaggebende Rolle für unsere Sexualität. Manche Eltern verbieten ihren Kindern, ihre Geschlechtsteile zu berühren und lösen dadurch Hemmungen aus. Was eigentlich ein lustvolles Vergnügen sein könnte wird auf einmal schmutzig und tabu.
Das persönliche sexuelle Gleichgewicht finden
Zahlreiche Studien beweisen, dass Frauen, die diesem angeblichen Laster frönen, ein erheblich aktiveres und erfüllteres Sexualleben führen. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Hälfte der Frauen nur beim Masturbieren einen Orgasmus erreicht? Na also! All denjenigen, die sich immer noch sträuben, sei gesagt: Traut euch! Selbstbefriedigung ist übrigens die beste Methode, um seinen eigenen Körper zu entdecken und seine sensiblen Körperstellen kennen zu lernen: Klitoris, G-Punkt und andere erogene Zonen. Wenn Sie erst einmal wissen, wie Sie den Höhepunkt alleine erreichen, können Sie Ihrem Partner später leichter zeigen, wie Sie stimuliert werden möchten, um eine gegenseitige sexuelle Befriedigung zu erreichen.
Für Profis: Die manuelle Stimulation
Spreizen Sie die Beine im Liegen oder Sitzen und lassen Sie Ihre zarten Feenhände zum Zuge kommen. Entdecken Sie zunächst Ihre äußeren Geschlechtsorgane mit streichelnden und reibenden Fingerbewegungen. Ziehen Sie dann die inneren und äußeren Schamlippen auseinander, um die Klitoris freizulegen, die sich vorne befindet. Benutzen Sie dafür den Mittelfinger. Kitzeln Sie Ihre Klitoris von oben nach unten oder von vorne nach hinten. Falls Sie empfindlich reagieren, können Sie auch kreisende Bewegungen ausführen. Finden Sie heraus, mit welchem Rhythmus Sie die stärksten Lustgefühle empfinden und halten Sie dieses Tempo bis zum Orgasmus.
Für Schüchterne: Die Stimulation mit einem Gegenstand
Die Scheide ist tief und daher für die Hände nur schwer zugänglich. Nehmen Sie einen Gegenstand als Hilfsmittel: ein Kissen, eine Decke, ein Stofftier, den Griff einer Haarbürste... Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf, um die Lust und Freude der Selbstbefriedigung zu entdecken. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich dazu auf den Bauch legen und den Gegenstand zwischen Ihre Schenkel klemmen. Beginnen Sie dann eine gleitende Hin- und Her-Bewegung (wie beim Sex) um eine reibende Wirkung zu erzeugen und bestimmen Sie den richtigen Rhythmus und Druck für ein maximales Lustgefühl.
Für Bequeme: Die Stimulation mit einem Sextoy
Dildo, Vibrator oder Klitoris-Stimulator: Heutzutage kann man sich überall leicht ein Sexspielzeug beschaffen! Egal ob im Sitzen, Liegen oder in der Hocke: Das Sextoy lässt sich spielend einfach bedienen und erzielt ein verblüffendes Ergebnis! Ein Sexspielzeug ist die ideale Lösung wenn Sie sich nicht anstrengen oder innerhalb weniger Minuten einen Orgasmus erreichen möchten. Stimulieren Sie Ihre Klitoris mit diesem erotischen Accessoire, zum Beispiel mit der Vibrator-Funktion oder indem Sie es nach Lust und Laune anwenden.
Der einzige Nachteil: Diese Geräte fühlen sich oft kalt und mechanisch an. Vorsicht Suchtgefahr: Passen Sie auf, dass Sie nicht von der erotischen Spielsucht gepackt werden, wie die Mädels der Kultserie Sex and the City! Es besteht ein ernsthaftes Abhängigkeitsrisiko!
Einsames oder geteiltes Vergnügen?
Wenn man alleine ist und sich masturbiert muss das nicht unbedingt ein Ausgleich für mangelnden Geschlechtsverkehr sein. Man gönnt sich dadurch einen Augenblick des persönlichen Vergnügens, in dem alle Zwänge vergessen werden und alle Träume und Fantasmen erlaubt sind. Entgegen landläufiger Vorurteile geben sich nicht nur Singles der Gewohnheit der Selbstbefriedigung hin. Wenn eine Frau diesen intimen Moment mit ihrem Partner teilt, ist das ein Zeichen der Innigkeit und ein großer Vertrauens- beweis. Indem er ihr dabei zusieht, wie sie sich selbst Lust bereitet, wird er zunehmend mit ihren intimen Vorlieben vertraut!
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