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Der Orgasmus: ein überwältigendes Gefühl


 - Der Orgasmus: ein überwältigendes Gefühl

Woher kommt dieser unermessliche Lustrausch? Was passiert beim Orgasmus im Körper? Wir verraten Ihnen mehr über das allseits beliebte körperliche Phänomen!

Ein überwältigendes Gefühl
Der Begriff Orgasmus stammt vom griechischen Wort "orga" ab und bedeutet "sprudelnde und ungestüme Leidenschaft". Der sexuelle Höhepunkt tritt nach der Erregungsphase heftig ein und dauert einige Sekunden lang an. Es handelt sich um das intensivste Gefühls- und Genusserlebnis, das ein Mensch empfinden kann. Auf die sinnliche Sturmflut folgt eine angenehme Entspannungsphase, eine innere Befriedigung und
ein Gefühl der Erleichterung.

Körperliche Symptome
- Beim Mann: Samenerguss (Ejakulation) und eine Muskelanspannung im Dammbereich.
- Bei der Frau: Klitoris, Scheide, Damm und Gebärmutter ziehen sich krampfartig zusammen, die Brustwarzen werden hart und stehen hervor. Einige wenige Frauen sondern während des Orgasmus auch eine weißliche Flüssigkeit ab. Man spricht hier von einer weiblichen Ejakulation oder einem feuchten Orgasmus. Bei beiden Liebenden beschleunigt sich beim Orgasmus der Herzrhythmus und die Blutgefäße erweitern sich. Die körperliche Ekstase bewirkt eine Ausschüttung der berühmten Glückshormone, der Endorphine: Diese verbreiten ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens.

Die Auslöser
Im Allgemeinen wird der Orgasmus sowohl beim Mann als auch bei der Frau durch eine Stimulierung der erogenen Zonen ausgelöst: Vorspiel, Streicheln, Oralsex (Cunnilingus und Fellatio), Masturbation und Penetration. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass der sexuelle Höhepunkt bei Frauen etwas auf sich warten lässt. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen: der gesellschaftliche Druck, der über Jahrhunderte hinweg weitergegeben wurde, der Einfluss der Erziehung, die intimen Tabus und eventuell auch eine unzureichende Kenntnis des eigenen Körpers.

Tipps um leichter zum Höhepunkt zu kommen
Die beste Garantie einen Orgasmus zu bekommen besteht immer noch darin, seinen eigenen Körper gut zu kennen. Denn wir sind mit zahlreichen Sensoren-punkten ausgestattet, die uns direkt in den 7. Himmel katapultieren wenn sie richtig stimuliert werden. Aber dafür muss man natürlich wissen, wie und wo diese Lustquellen zu finden sind! Alleine masturbieren kann dabei helfen, die zahlreichen Orgasmusmöglichkeiten zu entdecken.

So machen Sie sich mit Ihren erogenen Zonen vertraut:
- Die Klitoris (auch als Kitzler bekannt) ist der kleine Knopf, der sich vorne zwischen den inneren Schamlippen befindet. Diese Stelle ist leicht zugänglich und reagiert sehr sensibel auf Berührungen und Streicheln.
- Der G-Punkt (oder Gräfenberg-Punkt) befindet sich in der Scheide, ca. 4 cm vom Scheideneingang entfernt auf der Blasen-Seite, hinter dem Schambein und dem Harnleiter. Um diese Luststelle zu sensibilisieren empfiehlt sich eine regelmäßige Druckstimulation mit dem Finger oder einem Sextoy. Durch dieses Training können Sie herausfinden, was Ihnen gefällt und Ihren Partner einweihen, damit er Ihnen beim Liebesspiel ein maximales Vergnügen bereiten kann.

Der weibliche Orgasmus in Zahlen
Man unterscheidet zwischen klitoralem und vaginalem Orgasmus. Letzterer ist recht schwer zu erreichen.
- 95% der Frauen erreichen bei der Selbstbefriedigung einen klitoralen Orgasmus. Die Zahl ist deutlich niedriger (45%) wenn der Partner die Klitoris streichelt.
- Nur 30% der Frauen erleben bei der Penetration einen vaginalen Höhepunkt. Diese Zahl ist um so bedauerlicher als der vaginale Orgasmus Sexologen zufolge viel intensiver und erfüllender sein soll als der klitorale Höhepunkt.

Multi-Orgasmen
Männer fallen nach dem Orgasmus in einen Erschöpfungszustand (eine Erholungs- phase während der sie nicht auf Stimulationen reagieren). Frauen können dagegen mehrmals hintereinander zum Orgasmus kommen.


Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 23/01/2008 11:15:00
Die Lesernote: 3.9/5
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