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Sexuell übertragbare Krankheiten (STD) | |||||||||
Aids, Syphilis, Genitalherpes, Chlamydien-Infektion ... Sexuell übertragbare Krankheiten kommen trotz der ständigen Aufklärungskampagnen leider noch viel zu häufig vor. Welche Infektionen gibt es? Wie ist der Übertragungsweg? Wie erkennt man die Symptome? Welche Behandlungen existieren? Erfahren Sie mehr über die Risiken und Vorbeugemaßnahmen. Früher sprach man von Geschlechtskrankheiten. Heutzutage wird immer öfter der Begriff „Sexuell übertragbare Krankheiten“ verwendet (in Anlehnung an die englische Bezeichnung Sexually Transmitted Diseases oder kurz: STD). Die STD-Krankheiten werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen (mit oder ohne Samenerguss). Das Infektionsrisiko besteht sowohl bei vaginalem als auch bei analem und oralem Verkehr. AIDS (HIV, Humanes Immundefizienz Virus) Hepatitis B (HBV, Gelbsucht)
Wird ebenfalls durch Sexualkontakte, über das Blut oder bei Transplantationen übertragen. Der Hepatitits-B-Virus (HBV) führt zu einer Leberentzündung und bleibt oft unbemerkt, da die einzigen Symptome, die eventuell auftreten könnten, an eine Grippe erinnern. Manchmal kommt es auch zu einer Gelbfärbung der Haut. Wenn die Krankheit einen chronischen und langwierigen Verlauf nimmt, entwickelt sich daraus im schlimmsten Fall eine Leberzirrhose (Endstadium der Lebererkrankung, die sog. Schrumpfleber). Die einzige Möglichkeit zur Krankheitsvorbeugung ist eine Impfung. Chlamydien-Infektion (Chlamydiose) Die Infektion mit Chlamydien-Bakterien ist eine stark verbreitete, sexuell übertragbare und sehr ansteckende Krankheit, die vorwiegend bei jungen Leuten auftritt. Sie betrifft vor allem die Genitalien, den Gebärmutterhals und die Eierstöcke. Die Symptome sind mit einer Harnwegsinfektion oder einer Mykose (Pilzinfektion) vergleichbar: anormale vaginale Flüssigkeitsabsonderung, Fieber, Becken- schmerzen... Die Symptome beim Mann sind vor allen Dingen Schmerzen beim Wasserlassen und ein ungewöhnlicher Penisausfluss. Wenn die Infektion nicht behandelt wird kann sie langfristig zu Unfruchtbarkeit führen. Die Behandlung besteht aus einer Antibiotika-Einnahme für beide Partner. Humane Papillomviren (HPV) Das Virus aus der Familie der humanen Papillomviren (HPV) verursacht manchmal Condylome (kleine Feigwarzen) im Schambereich, in der Scheide, im Afterbereich und am Penis. Das Infektionsrisiko wird durch die Verwendung eines Kondoms gesenkt, kann aber nicht vollständig beseitigt werden. Manche Verletzungen fallen gar nicht auf und heilen von alleine ab. Wenn die Feigwarzen schlecht behandelt werden entwickeln sie sich zu einem Vorkrebsstadium (Präkarzinom), in manchen Fällen sogar zu einem Gebärmutterhalskrebs. Zur Prävention gibt es heutzutage nur eine Impfung für 15-23-Jährige, die von einem regelmäßigen Scheidenabstrich begleitet wird. Genitalherpes (HSV-2) |
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Veröffentlicht von Linda Chevreuil am 03/03/2008 10:23:00 | |||||||||
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