Material Lexikon: So funktioniert Funktionsbekleidung | |||||||||
Für aktive Sportfans ist Funktionsbekleidung das ganze Jahr über ein Thema, alle anderen greifen spätestens im Winter zu funktionellen Textilien. Ob es nun die winddichte Jacke oder die wasserfeste Skihose sein soll, wer sich richtig ausrüsten möchte, muss sich auskennen. Das Angebot an Materialien ist groß und sorgt nicht selten für Verwirrung. Damit Sie in Zukunft mit geballtem Wissen auf Shooping-Tour gehen können, haben wir Ihnen Eines der wohl bekanntesten Materialien ist Gore-Tex, es wird von zahlreichen Marken der Sportswear- und Modebranche eingesetzt. Es macht die Bekleidung strapazierfähig, dauerhaft wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Ein Beispiel ist Gore-Tex Soft Shell. Es wird für Outdoorbekleidung verwendet Auch die Membrane Sympatex wird von vielen Marken verwendet, um die Bekleidung mit funktionellen Eigenschaften zu spicken. Durch seine besondere Strapazierfähigkeit und die dauerhafte Funktion wird Sympatex für Textilien eingesetzt, die auf Sportarten wie etwa Running, Skiing oder Biken konzipiert sind. Dank Sympatex wird die Kleidung wind- und wasserdicht und extrem leicht, was Auch von Schoeller werden Membrantechnologien geboten, die für Topfunktion sorgen. Eine Innovation ist dabei das Material „Schoeller c_change“. Es eignet Wer eine Alternative zur Daune sucht, dürfte auf seiner Suche schnell auf das Füllfaservlies Primaloft stoßen. Hier bildet die verwirbelte Mikrofaserstruktur Millionen kleinster Luftkammern, die die Körperwärme festhalten. Auch für ein flauschiges Tragegefühl ist gesorgt: Die Technologie hat einen besonders weichen Griff. Neben bester Wärmeisolation verfügen Textilien mit Primaloft über ein gutes Feuchtigkeitsmanagement und ein verhältnismäßig geringes Gewicht. Gut zu wissen: Die Wärme isolierende Eigenschaft des Materials wird selbst im feuchten oder nassen Zustand bewahrt. Auch für den Wäschebereich werden immer mehr Funktionsmaterialien verwendet. Ein Beispiel ist die Outlast-Viskosefaser, eine natürliche Kunstfaser auf Zellulose-basis. Das Material gehört zur Gruppe des so genannten Phase Change Materials, kurz PCM genannt. Praktisch: Mit Textilien mit Outlast ist es Ihnen nie zu heiß und nie zu kalt. Wenn es warm wird, wird dank patentierter Mikrokapseln überschüssige Wärme aufgenommen. Wird es dann wieder kälter, wird die gespeicherte Wärme einfach wieder an den fröstelnden Körper zurückgegeben. Wer jetzt an unbequeme High-Tech-Wäsche denkt liegt falsch: Outlast-Modelle haben einen extrem weichen Griff, ähnlich wie Seide und Baumwolle.
|
|||||||||
![]()
Veröffentlicht von Helene Kalinowsky am 04/01/2008 14:50:00 | |||||||||
|
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||