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Der Glykämische Index: So behalten Sie den Blutzuckerspiegel im Griff! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kohlenhydrate wurden lange Zeit in "einfache" Eine völlig neue Einteilung
Aufgrund der Molekülstruktur hat man früher zwischen einfachen Zuckern (süßen Nahrungs- mitteln wie Bonbons, Limonade...) und komplexen Zuckern (stärkehaltigen Produkten wie Brot, Nudeln, Reis, Getreide..) unterschieden. Die einfachen Zucker wurden beschuldigt eine kurzes und vorübergehendes Glykämiehoch (Anstieg des Blutzuckerspiegels) auszulösen. Die komplexen Zucker galten dagegen als sättigender und langfristiger Energielieferant. Eine neue Maßeinheit hat dieses System ins Wanken gebracht: der glykämische Index. Der Indexwert gibt an, wie schnell ein Kohlenhydrateprodukt vom Organismus aufgenommen wird. Mit anderen Worten: Es wird festgestellt, wie sich ein Kohlenhydrateprodukt auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels auswirkt. Diese
Die Vorteile
Spezialisten und offizielle Institute sind sich einig: Zucker ist ein entscheidender Faktor bei der Gewichtszunahme. Zucker mit einem hohen glykämischen Index werden schnell vom Organismus aufgenommen und neigen dazu als Fettreserve gespeichert zu werden. Da diese Zucker einen drastischen Insulinsturz im Blut bewirken rufen sie ein Leistungstief und ein erneutes Hungergefühl hervor. Die Entdeckung des glykämischen Index revolutioniert ebenfalls das Diätverhalten: Es werden bevorzugt Nahrungsmittel mit einem niedrigen GI verzehrt und alle Produkte mit einem hohen glykämischen Index gemieden. Das ist zum Beispiel das Prinzip der Montignac-Methode. Der glykämische Index ist außerdem ein unverzichtbarer Wert bei der Diabetesbehandlung und der Ernährung von Sportlern. Die Grenzen der Methode - Nicht nur der GI ist wichtig
Bei der nährstofflichen Qualität eines Lebensmittels kommt es nicht nur auf den glykämischen Index sondern auch auf die gesamte Nährstoffzufuhr des Nahrungsmittels an: Manche Produkte mit einem niedrigen GI enthalten viel Fett und Kalorien (Schokoriegel, Chips, Kekse) und sollten daher nur begrenzt verzehrt werden. Andere haben umgekehrt einen hohen GI, enthalten aber nur wenig Kohlenhydrate und Fett (zum Beispiel Karotten). Der glykämische Index kann sehr nützlich sein solange er richtig interpretiert und auch andere Ernährungsfaktoren berücksichtigt werden. |
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Veröffentlicht von Linda Chevreuil am 30/01/2008 15:58:00 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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