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Joggen Sie sich schlank!


 - Joggen Sie sich schlank!

Kennen Sie das: Sie möchten eigentlich gerne Sport treiben, melden sich aber doch nie für einen Fitness- kurs an, weil Ihnen die Zeit dafür fehlt? Für Leute mit Terminproblemen ist Joggen optimal, weil der Lauf- sport maximale Flexibilität bietet: Sie können selbst festlegen, wann, wo, wie lange und wie schnell Sie Joggen möchten.
Alleine oder in Begleitung: Joggen macht Spaß und erfordert nur eine ganz minimale Ausrüstung. Kaum ein Sport ist so anpassungsfähig! Das erklärt auch, warum es immer mehr überzeugte Jogger gibt.
Unser kleiner Jogging-Guide fasst die wichtigsten Basisinformationen zusammen.

Die Vorteile auf einen Blick
- Der Laufsport verbessert den allgemeinen Gesundheitszustand. Joggen ist DER Ausdauersport schlechthin. Das Herz-Kreislauf-System und die Atmung werden dauerhaft beansprucht, der Organismus wird mit Sauerstoff versorgt und die Blutzirkulation wird verbessert. Außerdem wird die Herz- und Lungenkapazität gesteigert und Arterienkrankheiten vorgebeugt.
- Joggen hilft beim Abnehmen. Beim Laufen werden mehr Kalorien verbrannt als bei (fast) jeder anderen Sportart: ungefähr 500 Kcal/h bei einer Durchschnitts- geschwindigkeit von 10 Km/h. Wer 10 Km/h läuft und dabei normal atmet verbraucht innerhalb von 30 Minuten immerhin 30% Fett.
- Man bekommt eine schöne Figur. Joggen ist neben Schwimmen eine der ausgewogensten Sportarten überhaupt, denn es wird die gesamte Muskulatur beansprucht: Nacken, Rücken, Arme, Bauch, Gesäß, Schenkel, Waden... Joggen ist außerdem gut für die Haltung, weil man lernt, den Rücken trotz der permanenten Beckenbewegungen (die beim Laufen entstehen) gerade zu halten.
- Joggen macht glücklich. Die körperliche Leistung ist anspruchsvoll. Fazit: Man kann sich herrlich gut verausgaben und Stress bzw. Angstgefühle abbauen. Die Anstrengung bewirkt eine Adrenalin- und Endorphinausschüttung im Organismus und sorgt dadurch für neue Energie, Freude und Wohlbefinden bis hin zur Euphorie.

Die Nachteile
- Der erste Schritt ist der schwerste! Es ist gar nicht so einfach, am Anfang den richtigen Rhythmus zu finden ohne in Atemnot zu geraten oder Seitenstechen zu bekommen. Man fühlt sich relativ schnell erschöpft und außerdem geht einem schnell die Puste aus. Die ersten Joggingversuche werden leider oft mit einem bösen Muskelkater bestraft, den man besonders beim Treppensteigen zu spüren bekommt.
- Joggen belastet die Gelenke. Bei jedem Laufschritt entsteht ein heftiger Auprall sobald der Fuß den Boden berührt. Dieser Stoß wird an alle beteiligten Körperteile weitergegeben (Sehnen, Muskeln, Gelenke und Rücken). Vorsicht: Das kann besonders bei übergewichtigen Personen zu Mikro-Verletzungen führen.
- Es besteht Suchtgefahr. Ab einem bestimmten Leistungsniveau und bei häufigem Joggen gewöhnt man sich an die Gewichtsabnahme und die Ausschüttung der Glückshormone. Daraus kann eine schleichende Abhängigkeit entstehen.

Richtig Joggen: Was Sie beachten sollten!
-
Kaufen Sie sich gute Turnschuhe. Das ist beim Joggen am wichtigsten! Der Laufschuh sollte folgende Kriterien erfüllen: gute Anpassung an die Fußform (bzw. an die Drehbewegung des Fußes: Pronation, Supination oder neutral), Stoßdämpfer (vorne und hinten), Sicherheit (Anti-Rutsch-Sohle, widerstandsfähiges Material) und ein bequemer Sitz. Am besten lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und probieren mehrere Turnschuhe an bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden.
- Steigern Sie den Rhythmus progressiv. Sie sollten sich am Anfang mit wenig zufrieden geben und die Ziele nicht zu hoch stecken. Sie können zum Beispiel erst schnell gehen (wie beim Nordic Walking) oder nur 15 Minuten joggen. Die Trainingszeit- und intensität sollte immer nur schrittweise gesteigert werden.
- Das Aufwärmtraining. Wenn kalte und steife Muskeln auf Anhieb Spitzenleistung erbingen müssen, kann dies leicht zu Verletzungen und Schmerzen führen. Gönnen Sie Ihrem Körper ein kleines Aufwärmtraining bevor Sie mit dem Joggen beginnen: Gehen Sie zum Beispiel ein paar Minuten zügig voran und machen Sie dabei ein paar Übungen (Füße an den Po, Knie in die Höhe, Seitensprünge, Armkreisen,...)
- Ganz wichtig: die Stretching- und Erholungsphase zum Schluss. Diese letzte Etappe beugt dem gefürchteten Muskelkater vor. Das Programm setzt sich folgendermaßen zusammen: Cool-Down (ein paar Minuten ruhig gehen), gezieltes Stretching (sanfte und progressive Muskelübungen) und viel Trinken um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Motivationstipps
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten um sich zum Laufen zu motivieren.
- Regel Nr. 1: Suchen Sie sich eine landschaftlich schöne Strecke aus (im Wald, an einem Fluss, am Strand...) und achten Sie darauf, dass der Boden weich ist um Gelenkstauchungen zu vermeiden (nicht auf Asphalt joggen!).
- Regel Nr. 2: Nehmen Sie sich einen MP3-Player mit, denn die passende Musik spornt an und hilft Ihnen dabei, das optimale Tempo zu finden und einzuhalten. Alternativ können Sie Ihre Laufgeschwindigkeit auch auf Ihren Atemrhythmus abstimmen.
- Regel Nr. 3: Belohnen Sie sich nach dem Joggen mit einer kleinen Portion Selbstlob, denn Sie haben etwas für Ihre Gesundheit und Ihre Figur getan! Es erwarten Sie außerdem eine erfrischende Dusche und ein ausgiebiges Beauty-Programm.

Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 07/02/2008 11:32:00
Die Lesernote: 4.3/5
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