| Kochen & Rezepte |
| Ein Rezept findenFestliche RezepteGesunde ErnährungKochen leicht gemachtKochen nach JahreszeitenKochen nach ZutatenEuropäische KücheRezepte aus aller WeltKochen - TVAlle Artikel |
Die Moosbeeren sind los!Cranberry-Rezepte Cranberry-MuffinsCranberry-Muffins und mehr Cranberry-Rezepte | ||||||
Was hat die Cranberry mit einem Kranich zu tun? Die kleine rote Waldbeere stammt aus Nordamerika
und trägt den Namen "Cranberry", weil englische Siedler (Pilgrim Fathers) im 17. Jahrhundert fanden, dass die Blüten des Strauchs so ähnlich aussehen wie ein Kranichschnabel. Manchmal wird die Cranberry deshalb auch mit „Kranichbeere“ (oder Kranbeere) übersetzt, obwohl sie eigentlich „Moosbeere“ heißt, weil sie – wie alle Heidekrautgewächse – gerne auf saurem Moosboden wächst. Der Cranberry-Anbau: vom Wald auf's Feld! Kaum eine Waldbeere wird so großflächig angebaut wie die Cranberry: Die reife Frucht wird im Herbst geerntet und gehört in den USA zu den typischen Spezialitäten des Erntedankfests "Thanksgiving": Einen Truthahn ohne die traditionelle Cranberrysoße können sich Amerikaner gar nicht vorstellen. Die Cranberry wird in Feldern angebaut, die so ähnlich wie Erdbeerplantagen angelegt sind: Die Beeren werden in länglichen Beeten gezüchtet, die mit Sand, Splitt oder Lehm aufgefüllt sind. Mitte Juni bekommt der Cranberrystrauch hübsche weiß-rosa Blüten, die anschließend abfallen und grüne Knötchen hinterlassen, die bis zum Herbst zu roten Beeren heranreifen.
Bei der Trockenernte werden die Beeren mit mechanischen Pflückmaschinen vom Strauch gestreift, anschließend per Hand aussortiert und im Handel angeboten. Bei der Nassernte werden die Cranberry-Felder überschwemmt. Die Früchte lösen sich durch den Wasserstrudel von den Sträuchern und schwimmen dann an der Wasseroberfläche; denn jede Cranberry besitzt vier Luftkammern (die so ähnlich aussehen wie leere Kerngehäuse). Die Beeren werden anschließend von Erntefahrzeugen abgesaugt und in der Beerenauslese sortiert. Die Nassernte wird von den Cranberry-Farmern in den USA am häufigsten angewendet. So kommt die Cranberry in die Tüte:
Warum ist die Cranberry so gesund?
Die Cranberry wird zur Gesunderhaltung der Harnwege und zur Vorbeugung einer Zystitis (Blasenentzündung) empfohlen, weil sie Gerbstoffe (Tannine) enthält, die verhindern, dass sich Bakterien an der Blasenwand festsetzen. Zwei Portionen Cranberries pro Tag genügen, um einen natürlichen Schutzmantel aufzubauen. Der hohe Anteil an Antioxidanten bekämpft außerdem freie Radikale und schützt so vor vorzeitiger Hautalterung. Neueste Studien weisen ebenfalls eine antibakterielle Wirkung nach, die sich positiv auf die Mundhygiene auswirken soll. Cranberries richtig aufbewahren
Getrocknete Cranberries werden wie Rosinen aufbewahrt: in einem gut verschlossenen Glasbehälter und vor Licht geschützt. Frische Cranberries werden in einem Gefrierbeutel mit Belüftungslöchern oder einer Plastikdose aufbewahrt, können aber auch bis zu einem Jahr eingefroren werden. Was kann man mit Cranberries kochen? Frische Cranberries können für Süßspeisen (Kuchen, Torten, Plätzchen, Marmelade), aber auch für herzhafte Rezepte (Pastasoßen, Chutneys, Aufläufe ...) verwendet werden. Ob Sie die Cranberries zuvor in Zucker einlegen, bleibt Ihnen überlassen. Hier erfahren Sie, wie man die kleine rote Beere richtig zubereitet: Süße Cranberry-Rezepte:
LC
|
||||||
![]()
Veröffentlicht von Linda Chevreuil am 04/10/2010 10:43:00 | ||||||
|
» (0) |
| ||||||||||||||||||||||||||||||