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Kommt ein Baby vor der 37. Schwangerschaftswoche lebend zur Welt, dann spricht man von einer Frühgeburt. Das Baby wird dann als Frühchen bezeichnet. In Deutschland sind das jährlich ungefähr sieben Prozent der Babys.
Die Überlebenschancen für Frühchen sind schon ab der 24. Schwangerschaftswoche gegeben, steigen mit jeder weiteren Woche aber deutlich an.
Das Risiko für eine Frühgeburt lässt sich mit einfachen Mitteln senken:
Verzichten Sie auf Nikotin, Alkohol und Drogen. Versuchen Sie, Stress möglichst zu vermeiden. Es gibt aber auch Risikofaktoren für eine Frühgeburt, auf die Sie keinen Einfluss haben, wie chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes), Fehlbildungen des Babys, Infektionen, ... Nehmen Sie daher unbedingt die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt wahr.
Scheint sich eine Frühgeburt anzubahnen, dann müssen Sie im Krankenhaus überwacht werden. Bei vorzeitigen Wehen werden möglicherweise Wehenhemmer eingesetzt. Ist der Muttermund bereits geöffnet, wird als letzte Lösung eine Cerviclage gesetzt, das heißt der Muttermund wird mit einem Ring verschlossen, der zur Geburt wieder geöffnet wird.
Ob all das nötig ist, hängt aber davon ab, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich befinden und wie es Ihnen und Ihrem Baby geht. Spätestens ab der 35. Schwangerschaftswoche versuchen Ärzte in der Regel nicht mehr, die Schwangerschaft zu erhalten, sondern lassen die Frühgeburt zu, da das Baby dann vollständig lebensfähig ist.
Eine Frühgeburt kann sich unter anderem durch vorzeitige Wehen, Blasensprung oder Blutungen bemerkbar machen. Wenn Sie diese Anzeichen ernstnehmen und sofort ins Krankenhaus fahren, kann die Frühgeburt häufig noch verhindert werden.
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