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Woher weiß ich, wann es losgeht?
Woher weiß ich, dass es Wehen sind? Wie fühlen sich echte Wehen an? Je näher der Geburtstermin rückt, desto verunsicherter sind Schwangere, wie sie wissen sollen, wann es losgeht.
Und es ist auch gar nicht so einfach: Es gibt verschiedene Arten von Wehen, von den Übungs- oder Vorwehen über Senkwehen, Geburtswehen und Presswehen bis hin zu den Nachwehen. Die eine Wehen-Form kann die Schwangere schon in der 24. Schwangerschaftswoche spüren, die andere noch einige Tage nach der Geburt. Einige Wehen-Formen sind für alle werdenden Mütter spürbar, andere werden von einigen Frauen gar nicht wahrgenommen.
Es gibt aber ein paar Anhaltspunkte, woran Sie die einzelnen Formen der Wehen erkennen können. Lesen Sie einen Erfahrungsbericht und erfahren Sie mehr über die verschiedenen Phasen der Wehen.
Lara M, 29, aus Stuttgart berichtet, wie sie es erlebt hat.
"Um 23 Uhr ging es los mit den Wehen. Nur wusste ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht. Mein Bauch krampfte sich zusammen, wurde hart und ich hatte Schmerzen im Unterleib, die sich anfühlten wie heftige Regelschmerzen. Allerdings hatte ich dasselbe in den letzten Tagen immer wieder mal gehabt und nie war es losgegangen. Also wollte ich abwarten. Echte Wehen sollten schließlich regelmäßig in immer kürzeren Abständen wiederkehren.
Bei mir war es eher andersrum. Eine Zeitlang kamen sie alle vier, fünf Minuten. Danach wieder erst alle zehn oder fünfzehn! Waren es also doch nicht die echten Wehen? Weiter abwarten, dachte ich. Mein Mann dachte das Gegenteil und fragte ständig, ob wir losfahren sollen, aber ich wollte nicht zu früh im Krankenhaus sein.
Durch die Wohnung laufen tat mir gut. 'Wenn es um 3 Uhr immer noch so ist, können wir fahren.' Es war immer noch so, und bis ich alles gepackt hatte und wir im Krankenhaus waren, war es 4 Uhr morgens."
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