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Alles über Krabben, Garnelen, Krevetten, Shrimps, Scampi und Gambas

Alles über Krabben, Garnelen, Krevetten, Shrimps, Scampi und Gambas
Krabben sind wohl die bekanntesten und beliebtesten Meeresfrüchte. Die leckeren Krustentiere überzeugen außerdem durch einen optimalen Gesundheitswert: Sie enthalten hochwertiges Eiweiß, wenig Fett, Vitamine und Mineralstoffe (B12, B 3, Zink) und sorgen bei nur 98 Kcal/100 g für ein schnelles Sättigungsgefühl.
Zubereitung ist alles: Achten Sie darauf, welche Beilagen Sie zu den Krabben servieren. Meist werden Brot sowie Butter oder Mayonnaise gereicht. Eine Joghurtsoße, eine Marinade oder ein Hauch Zitronensaft bringen die feinen Geschmacksnuancen allerdings viel besser zur Geltung! Selbst wenn Krabben & Co das ganze Jahr über im Handel und in den Tiefkühlregalen erhältlich sind, sollten Sie nicht vergessen, dass die Hochsaison von Anfang August bis Ende Oktober dauert.
In der gofeminin-Rezeptebox finden Sie zahlreiche Krabben- und Krevetten Rezepte!

Krabben, Garnelen, Shrimps: Wo liegt der Unterschied?
> Kleine rosa Krabben oder Garnelen
Bei der häufigsten Krabbenart herrscht die größte Verwirrung. Die Krustentiere mit dem extrem zarten und leckeren Fleisch werden unter vielen Namen gehandelt. Der umgangssprachliche Ausdruck "Krabben" bezeichnet meist die Nordsee-Krabben oder, biologisch richtiger, die Nordsee-Garnelen (Crangon crangon, Granat) und nicht die "echten" Krabben-Krebstiere (mit 2 Kneifscheren).
Krabben und Garnelen sind also im allgemeinen Sprachgebrauch dasselbe. Wichtiges Erkennungsmerkmal: Nordseekrabben bzw. Garnelen haben keine Scherenund werden oft geschält verkauft! Je nach Herkunftsland heißen die
kleinen rosa Garnelen auch Shrimps, Prawns (Englisch), Cameron (Spanisch)
oder Krevetten (vom frz. Wort "crevettes").
Hummerartige Meerestiere mit Scheren gehören dagegen nicht zur Familie der Garnelen. Scampis (Kaisergranat, auch norwegischer Hummer oder Langustine genannt), Hummer und Langusten sind also keine Krabben im eigentlichen Sinn.
> Kleine graue Krabben oder Garnelen
Die winzigen grauen Garnelen sind vor allem in Belgien sehr beliebt und gehören zu den traditionellen Spezialitäten der belgischen Küche. Auch wenn oft nur sehr kleine Krustentiere verkauft werden, kann die Garnelenart bis zu 8 cm groß werden. Die grauen Mini-Krabben werden zum Aperitif gegessen. Je nach Größe können sie sogar ungeschält ohne Kopf verspeist werden, denn der Panzerkörper ist hauch- dünn.

> Riesengarnelen, Gambas oder King Prawns

Gambas bzw. King Prawns sind nichts anderes als große Garnelen. Sie werden meist in warmen Küstengewässern gefischt, zum Beispiel im Senegal. Das Fleisch ist fest und sehr geschmackvoll. Für ein Hauptgericht reichen theoretisch 3 "echte" Gambas pro Person aus. Allerdings werden vornehmlich kleine Gambas verkauft. In diesem Fall sollten Sie pro Person 6-8 Gambas rechnen.
Zu dieser Kategorie gehören auch die äußerst seltenen Black Tiger Garnelen (Tiger Prawns, Schiffskielgarnelen), die in asiatischen Ländern gezüchtet werden.


Was man beim Krabbenkauf beachten sollte:

gekochte Krabben
Die Oberfläche der Krabben muss glänzen. Die Farbe ist nicht unbedingt aussagekräftig, denn sie hängt davon ab, wie die Garnele ernährt wurde. Die Form sollte gut gebogen sein. Weitere Kriterien: Das Fleisch muss fest sein, die Krabben müssen sich leicht pulen (schälen) lassen, der Kopf hängt fest am Körper und lässt sich mit einem Kniff entfernen, der Panzer ist flexibel aber nicht weich und lässt sich einfach ablösen. Wichtig: Die frisch gefischten Krabben werden sofort auf dem Fangschiff im Meerwasser gekocht.
Luftdicht verpackte Produkte
Hier gibt es so gut wie keine Kaufkriterien. Das Haltbarkeitsdatum und die Herkunft sind die einzigen Hinweise. Wichtig: Die ganz kleinen geschälten Krabben sind nicht immer empfehlenswert, da ihr Fleisch eventuell wässrig und damit nicht sehr geschmackvoll ist.
Frische
Krabben
Der Panzer glänzt in einer grau-rötlichen Farbe. Die Krabben sind sehr lebhaft (außer sie wurden nach dem Fang tiefgefroren) und prall gefüllt. Die Augen dürfen nicht verschleiert sein und müssen ein klares Schwarz aufweisen. Frische Krabben sind länglich und nicht gekrümmt (die gebogene Form und die kräftige rosa Farbe entsteht erst beim Kochen). Wichtig: Achten Sie auf den Geruch. Frische Krabben dürfen nicht nach Ammoniak riechen.
Tiefgefrorene
Krabben
Kaufen Sie bevorzugt große Garnelen, denn diese bleiben beim Tiefkühlverfahren besser erhalten. Sie dürfen nicht mit einem dünnen Frostbelag überzogen sein, sonst geben die Krabben eventuell Wasser ab und sind womöglich aufgeweicht statt bissfest. Kleine geschälte Krabben enttäuschen oft durch ein trockenes oder gummiartiges Fleisch. Wichtig: Lassen Sie die Krabben vor der Zubereitung mehrere Stunden im Kühlschrank (nicht an der frischen Luft!) auftauen.

Krabben pulen (schälen):
  • Die Schale lässt sich am einfachsten mit der Hand entfernen. Messer und Gabel sind dagegen nicht besonders praktisch.
  • Entfernen Sie den Kopf, indem Sie ihn mit einer schnellen Drehbewegung "abbrechen". Lösen Sie die einzelnen Panzerringe ab und ziehen Sie mit dem letzten Panzerring auch den Schwanz ab. Sie können anschließend den etwas bitter schmeckenden Darm auf der Rückenseite entfernen: Schneiden Sie dafür mit einem Messer den Rücken der Länge nach auf und entfernen Sie den schwarzen "Faden". Die Krabbe ist essfertig!
  • Schälabfälle aufbewahren: Köpfe und Panzer verleihen Soße, Fischsud, gekochtem Reis oder Butter eine gute Würze.

Wie werden Krabben zubereitet?
Krabben werden fast immer auf dieselbe Weise zubereitet, ganz unabhängig davon, ob sie frisch oder vorgegart sind. Frische Krabben können roh gegessen oder unterschiedlich stark gekocht werden. Sie können die frische Ware z.B. 3 Minuten im heißen Salzwasser abbrühen, bis die charakteristische rosa Farbe entsteht.
Als Tartar
Nur bei fangfrischen Krabben! Einfach mit einem Hauch Olivenöl, Schnittlauch, Zitronensaft und Meeressalz würzen.
Mariniert
Marinaden passen sowohl zu rohen als auch zu gekochten Krabben. Bei gekochten Krabben ist die Marinade besonders sinnvoll, denn dann schmeckt das Fleisch nicht mehr so trocken. Marinierte Krabben eignen sich also wunderbar zum Grillen oder für die Pfanne.
Gegrillt
Rohe oder vorgegarte Krabben können zu leckeren Spießchen verarbeitet werden. Geschälte Krabben nicht zu lange garen, sonst wird das Fleisch zu trocken.
Angebraten
In der Pfanne oder im Wok. Bei starker Hitze kurz goldgelb anbraten.
In der Soße
Ganz zum Schluss in die fertige Soße geben damit sich das Krabbenfleisch nicht bschädigt werden oder zerfallen. Frische Krabben erst kurz in der Pfanne anbraten und dann zur Soße hinzufügen.
In der Suppe
In einer chinesischen Suppe: Im letzten Moment dazugeben um einen schönen visuellen Effekt zu erzeugen. Krabben lassen sich sehr gut mit asiatischen Gewürzen kombinieren.
Krabben-Beignets
Gebackene Krabbenschwänze sind ein Genuss: Kurz in Beignet-Teig tauchen und im Frittierfett ausbacken. Oder: Das Krabbenfleisch mit dem Teig vermischen um karibische Krabben-Bällchen (Accras) zuzubereiten.
Weitere Ideen
Krabbenbutter (das fein gehackte Fleisch mit Butter vermischen), Quiche, deftiger Schrimps-Kuchen, Omelett oder Ofen-Eier mit Krabben...
Womit lassen sich Krabben geschmacklich kombinieren?
  • Gewürze: Curry (Puder od. Paste), Vanille, Chili, Ingwer, Kümmel
  • Kokosnussmilch, Kokosraspel, Joghurtsoßen
  • Kräuter: Basilikum, Koriander, Minze, Schnittlauch, Knoblauch
  • Avocado, Paprika, Zucchini, Blumenkohl
  • Exotische Früchte (für Krabbensalat): Ananas, Mandarine, Mango, Kiwi, Litschi
  • Zitrusfrüchte: Zitrone, Limette, Grapefruit
  • Geflügel od. weißes Fleisch: als Füllung, in der Soße oder für gemischte Spießchen
  • Fleischprodukte: Speck, Bacon, Chorizo, Cabanossi

Alle Rezepte mit Krabben und Krevetten

  • Rib Eye Steak richtig braten: So wird das Fleisch medium und saftig
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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
14.02.2008
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