| Der goFeminin Team-BLOG | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
Die Bestimmung des Geburtstermins | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sobald die Schwangerschaft bestätigt wurde, ist es möglich, den voraussichtlichen Geburtstermin zu berechnen. Dieser liegt 280 Tage nach dem ersten Tag der letzten Periode. Der Entbindungstermin lässt sich auf unterschiedliche Weise bestimmen. Die gewählte Methode richtet sich nach den entsprechenden Gegebenheiten, zum Beispiel ob der Termin der Befruchtung bekannt ist oder die Frau die Pille genommen hat. a) Tag der Befruchtung ist bekannt (Ovulationsalter) Vom Tag der Befruchtung an dauert die Schwangerschaft 266 Tage oder 38 Wochen oder 8.25 Kalendermonate. Da dieser Zeitpunkt jedoch in den seltensten Fällen bekannt ist, müssen häufig andere Möglichkeiten herangezogen werden, um den Geburtstermin zu bestimmen. b) Termin der letzten Menstruation ist bekannt (Gestationsalter) Bei einem regelmäßigen 28-tägigen Zyklus der Frau kann die so genannte Naegelesche Regel angewendet werden. Man addiert zum ersten Tag der letzten Regelblutung sieben Tage dazu und rechnet von diesem Ergebnis drei Monate zurück, um den Geburtstermin zu erhalten. Zum gleichen Termin gelangt man, wenn man zum ersten Tag der letzten Regelblutung 280 Tage hinzurechnet. Dies entspricht zehn Mondmonaten mit je 28 Tagen bzw. 40 Wochen bzw. neun Kalendermonaten. c) Während der Schwangerschaft Im Verlauf der Schwangerschaft gibt es charakteristische Anzeichen, die auf einen bestimmten Geburtstermin schließen lassen. So bemerkt eine Erstgebärende Kindsbewegungen in der 20. Schwangerschaftswoche (SSW), während eine Mehrgebärende, also eine Frau, die schon ein Kind zur Welt gebracht hat, die ersten Bewegungen des Kinds bereits in der 18. SSW verspürt. Die Größe der Gebärmutter erlaubt dem Gynäkologen ebenfalls, das Alter der Schwangerschaft zu bestimmen. So erreicht die Gebärmutter beispielsweise in der 24. SSW meist den Nabel und ist dort zu ertasten. In der 36. SSW hat die Gebärmutter den höchsten Stand erreicht und sinkt dann wieder leicht ab.
Durch die Messung verschiedener kindlicher Maße wie Kopfdurchmesser, Thoraxdurchmesser und Rumpflänge mithilfe von Ultraschall kann ebenfalls die Schwangerschaftswoche festgestellt und ab dem fünften Monat auch der Geburtstermin berechnet werden. Der errechnete Geburtstermin ist jedoch nur als grober Richtwert zu verstehen; nur vier von 100 Kindern kommen exakt am berechneten Datum auf die Welt. Abweichungen von 14 Tagen nach vorne oder hinten sind als normal anzusehen und kein Grund zur Besorgnis. Jetzt weiterlesen auf Onmeda.de: Die Bestimmung des Geburtstermins |
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Veröffentlicht von der Gesundheits-Redaktion am 09/01/2009 09:15:00 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
» (0) |
|
| ||||||||||||||||||||||