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Ein sportlicher Körper ist sehr viel besser auf die Anstrengungen der Geburt vorbereitet als ein untrainierter. Sofern die Schwangerschaft komplikationslos verläuft, spricht nichts dagegen, in Maßen körperlich aktiv zu sein.
Wichtig ist allerdings, eine geeignete Sportart zu wählen und sich auf keinen Fall zu überanstrengen. Studien weisen darauf hin, dass bestimmte Sportarten in den ersten 18 Wochen der Schwangerschaft das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen könnten. Hierzu zählen vor allem Ballsportarten wie zum Beispiel Tennis und Jogging. Schwimmen hingegen ist in jeder Phase der Schwangerschaft zu empfehlen.
Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Verstopfungen. Neben einer ausgewogenen Ernährung kann man diesem Problem durch regelmäßige Bewegung vorbeugen. Auch typischen Schwangerschafts-Beschwerden wie Krampfadern (Varizen), Wassereinlagerungen in Armen und Beinen (Ödemen) sowie Rücken- und Fußschmerzen kann man durch Sport entgegenwirken.
Zudem stärkt körperliche Fitness das Immunsystem und kann so vor Erkältungen und Infektionen schützen, für die man in der Schwangerschaft besonders anfällig ist.
Wichtig ist es, eine Sportart zu wählen, die das ungeborene Kind und den ohnehin belasteten Körper der Schwangeren keinen zusätzlichen Gefahren aussetzt. Bei einer Schwangerschaft mit Komplikationen sollten Sie vorsichtshalber auf sportliche Betätigung verzichten. Bei Unsicherheiten sollten Sie vorab mit Ihrem Gynäkologen (Frauenarzt) Rücksprache halten.
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